(eg) Wenn unterschiedliche künstlerische Handschriften aufeinandertreffen, kann daraus Ergänzung, Kontrast oder etwas völlig Neues entstehen. Genau darauf setzt ab Freitag, 18. September die Ausstellungsreihe „Künstlerfreundschaften“ im Straubinger Weytterturm. Unter dem Titel „zwiespännig – zweidimensional/dreidimensional“ bringt die Gemeinschaft Bildender Künstler Straubing fünf ihrer Mitglieder mit jeweils einem Gast zusammen.
Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, Künstler mit möglichst ähnlicher Stilrichtung zu präsentieren. Im Gegenteil: Unterschiedliche Techniken, Arbeitsweisen und Genres sollen miteinander in einen Dialog treten. Malerei und grafische Arbeiten treffen auf Bildhauerei, Objekte und Installationen.
Der Besucher kann dabei selbst beobachten, wie die Arbeiten eines Künstlerpaares aufeinander wirken: Entstehen Gemeinsamkeiten? Verstärken sich Gegensätze? Oder verändert sich womöglich sogar der Blick auf ein Werk, weil unmittelbar daneben die Arbeit des jeweiligen Partners steht?
Der Weytterturm wird zur Bühne für fünf Duos
Für dieses Konzept bietet der Weytterturm besondere Voraussetzungen. Seine fünf Ausstellungsräume verteilen sich auf vier Geschosse. Dadurch können die Künstlerpaare weitgehend für sich wirken, während sich beim Gang durch den Turm fünf unterschiedliche Begegnungen ergeben.
Zusammen arbeiten Philipp Grieb aus Taufkirchen und Uwe Jonas aus München, Claudia Barthel und Katharina Claudia Dobner aus Sünching, Harald Zellner aus Neuhausen und Sanne Heid aus Plattling sowie Margrit Hohenberger aus Erding und Heike Bildhauer aus Freising. Das fünfte Duo bilden Charlotte Schnieringer aus Straubing und Judith Mündel-Hechtfischer aus Kaltenberg am Main.
Eröffnet wird die Kunstschau am Freitag, 18. September um 19 Uhr im Hof des Weytterturms. Anschließend ist die Ausstellung samstags, sonntags und an Feiertagen jeweils von 14 bis 17 Uhr geöffnet.
