(ra). In den letzten Monaten ist es etwas ruhiger um Kryptowährungen geworden, da weder der Bitcoin noch bekannte Altcoins merkliche Kursanstiege verzeichnen konnten. Unabhängig davon bleibt Krypto ein wichtiges Thema, das in den Medien – insbesondere auf sozialen Kanälen – immer wieder aufgegriffen wird. Dabei geht es nicht nur um positive Entwicklungen, sondern auch um die Sorgen von Anlegern.

Eine der größten Sorgen ist wenig überraschend Betrug. Obwohl weder die Blockchain noch Kryptowährungen grundsätzlich unsicher sind, sorgen sich immer mehr Anleger vor betrügerischen Projekten und unseriösen Anbietern. Schauen wir uns an, wie hoch das Risiko wirklich ist.
Kryptowährungen sind ein beliebtes Ziel von Cyberkriminellen
Auch wenn Kryptos im Hinblick auf den Gesamtwert Aktien, Edelmetallen, Immobilien und anderen traditionellen Anlageklassen hinterherhinken, sind sie doch ein beliebtes Ziel von Cyberkriminellen. Genau genommen sind sie sogar ein attraktiveres Ziel, da große Summen ständig online hin- und herbewegt werden. Damit liegt eine breite und schwer kontrollierbare Angriffsfläche vor, was Betrüger gezielt ausnutzen können. Durch Methoden wie Phishing-E-Mails, mit Malware infizierten QR-Codes und manipulierten Links gelingt es ihnen immer wieder, ahnungslose Nutzer zu täuschen. Ein weiteres Risiko stellen neue Coins dar. Ein beträchtlicher Anteil von neuen Projekten ist nicht wirklich legitim. Vielmehr handelt es sich um sogenannte Rug Pulls, bei denen die Entwickler mit dem gesammelten Kapital verschwinden und das Projekt aufgeben.
Immer mehr legitime Unternehmen nutzen Kryptowährungen
Nur weil Kryptowährungen ein beliebtes Ziel von Cyberkriminellen sind, handelt es sich nicht automatisch um Betrug. Tatsächlich ist die Blockchain sogar eine der vielversprechendsten Technologien, die wir je hatten und sollte sie in Zukunft weiter reifen, kann sie maßgeblich zu mehr Transparenz in digitalen Finanzsystemen beitragen. Aus gutem Grund gibt es immer mehr seriöse Unternehmen, die auf Kryptowährungen setzen. Wie das aussehen kann, zeigt das iGaming. Automatenspiele aus den unterschiedlichsten Genres sind hier verfügbar. Der Clou: Sie können mit verschiedenen Kryptowährungen gespielt werden, was bei sachgemäßer Nutzung sowohl der Flexibilität als auch der Sicherheit zugutekommt.
Medien konzentrieren sich gerne auf Extremfälle
Betrug in der Krypto-Welt ist keine Seltenheit. Wir dürfen jedoch nicht vergessen, dass die Situation gerne dramatischer dargestellt wird, als sie tatsächlich ist. Die Medien konzentrieren sich schließlich sehr gerne auf Extremfälle, bei denen ahnungslose Anleger innerhalb kürzester Zeit ihr gesamtes Kapital verlieren. Solche Fälle sorgen nun mal für besonders viel Aufmerksamkeit. Extremfälle bilden allerdings keineswegs die Realität des gesamten Marktes ab. Sie kommen – wenn auch ein echtes Risiko – relativ selten vor. Ganz zu schweigen davon, dass Cyberangriffe in nahezu allen digitalen Bereichen zunehmen. Die Digitalisierung schreitet nun mal in einem rasanten Tempo voran, was auch Betrüger auf den Plan ruft.
Volatilität bleibt das größte Risiko
Wenn wir es ganz genau nehmen, ist Betrug keineswegs das größte Risiko von Kryptowährungen. Wesentlich riskanter ist die Volatilität, welche seit jeher ein wesentliches Merkmal des Marktes ist. Selbst der Bitcoin, der als verhältnismäßig stabil gilt, unterliegt ständigen Kursschwankungen. Diese Kursschwankungen sind weit stärker ausgeprägt als bei traditionellen Anlageklassen und bei Altcoins – vor allem neuen Projekten mit geringer Marktkapitalisierung – noch deutlich extremer. Sich dessen bewusst zu sein, ist entscheidend für ein verantwortungsvolles Investment. Zumal es sich nicht nur um einen Nachteil handelt. Die starke Volatilität kann im Optimalfall auch zu hohen Gewinnen innerhalb kürzester Zeit führen.
Unser Verhalten beeinflusst maßgeblich die Sicherheit von Kryptowährungen
Trotz aller Risiken ist es durchaus möglich, mit überschaubarem Risiko in Kryptos zu investieren und sie im Internet als Zahlungsmittel zu nutzen. Wichtig ist, dass wir uns ausschließlich an etablierte Coins halten, anstatt uns auf spekulative Projekte einzulassen. Neben dem Bitcoin sind auch Kryptowährungen wie Ethereum, Litecoin und Ripple sehr lange auf dem Markt, weswegen sie als verlässlich gelten. Abgesehen von der Wahl der Kryptowährungen ist auch die Aufbewahrung entscheidend. Am besten nutzen wir Hardware Wallets, da sie nicht mit dem Internet verbunden sind. Bei korrekter Nutzung ist es damit praktisch unmöglich, dass Cyberkriminelle auf die gespeicherten Schlüssel zugreifen können. Nicht zuletzt dürfen wir uns nicht von falschen Versprechungen leiten lassen. Die Weitergabe der Seed Phrase ist etwa ein absolutes Tabu.
