(ra) Hoher Besuch im Bayerischen Wald: Die japanische Botschafterin Mitsuko Shino hat am Sonntag, den WaldWipfelWeg in Maibrunn erkundet. Auf Einladung von Bundesminister Alois Rainer ließ sie sich von Betreiber Martin Six durch die außergewöhnliche Erlebniswelt führen. Dabei interessierte sie sich nicht nur für die Attraktionen, sondern auch für die Entstehungsgeschichte der Anlage.

Von einer Idee in Österreich zum Ausflugsziel in Bayern
Martin Six berichtete seinem Gast, dass die Idee für den WaldWipfelWeg bei einem Besuch in Österreich entstanden sei. Daraus entwickelte sich die erste Anlage dieser Art in Bayern.
Auch Alois Rainer spielte bei der Entstehung eine Rolle. Als damaliger Bürgermeister von Haibach unterstützte er das Genehmigungsverfahren, da ein Teil des WaldWipfelWegs auf dem Gebiet seiner Gemeinde liegt.

Staunen im Haus am Kopf und auf dem Waldturm
Beim anschließenden Rundgang gab es für die Botschafterin einiges zu entdecken. Zu den Stationen gehörten das Haus am Kopf, das Kugelhaus und der Waldturm. Die ungewöhnlichen Attraktionen sorgten bei Mitsuko Shino nach Angaben der Gastgeber immer wieder für Staunen.
Einen weiteren Eindruck von der Region erhielt sie im Bayerwald-Flieger. Dort konnte die Diplomatin bei einer Filmvorführung den Bayerischen Wald aus einer besonderen Perspektive kennenlernen.
Drei Stunden auf Entdeckungstour
Insgesamt dauerte die Führung rund drei Stunden. Neben der japanischen Botschafterin und Bundesminister Alois Rainer nahmen auch der stellvertretende Landrat Ludwig Knott und Zweiter Bürgermeister Lukas Troiber daran teil.
Zum Abschluss dankte Rainer dem Betreiber Martin Six für die informative Führung durch den WaldWipfelWeg.
