(ak) Der FSV VfB Straubing hat sich in einer temporeichen Bezirksligapartie mit 3:2 gegen die DJK-SV Adlkofen durchgesetzt. Florian Folger traf vor gut 200 Zuschauern doppelt, Besmir Arifaj erzielte den dritten Straubinger Treffer. In einer Partie mit zahlreichen Torchancen, einem gehaltenen Elfmeter und Spannung bis in die Nachspielzeit feierte der neue FSV VfB-Trainer Franz Koller damit einen gelungenen Auftritt seiner Mannschaft.

Die Hausherren erwischten einen Start nach Maß. Vom Anpfiff weg drängte der FSV VfB in Richtung Adlkofener Tor. Mario Cieslik schickte Florian Folger mit einem präzisen Pass in die Gasse, der Torjäger blieb vor Gästekeeper Florian Bauer-Bergmann eiskalt und traf zum frühen 1:0.

Fotos: Haas

Nur wenig später bot sich bereits die Chance zum zweiten Treffer. Felix Jobst schickte Cieslik auf die Reise, doch Bauer-Bergmann verhinderte mit einer starken Parade das 2:0. Keine 60 Sekunden später kam Imran Krasniqi zum Abschluss, ein Adlkofener Verteidiger klärte jedoch noch zur Ecke.

Broghammer hält Elfmeter und Nachschuss

Nach rund zehn Minuten meldeten sich auch die Gäste gefährlich vor dem Straubinger Tor. Tom Ploum kam aus etwa zehn Metern frei zum Abschluss, scheiterte aber an FSV VfB-Keeper Ben Broghammer.

Adlkofen übernahm in der Folge zunehmend den Ballbesitz, während die Straubinger defensiv kompakt standen und mit schnellen Angriffen gefährlich blieben. Nach rund einer halben Stunde prüfte Stefan Wackerbauer erneut Broghammer, der auch diesmal Sieger blieb.

Auf der Gegenseite verfehlte Folger aus der Drehung zunächst knapp das Tor. Beim nächsten Angriff machte es der Straubinger Torjäger besser: Nach einer gelungenen Kombination über Imran Krasniqi und Felix Jobst kam Folger zentral zum Abschluss und erhöhte auf 2:0.

Fotos: Haas

Kurz darauf bot sich Adlkofen die große Gelegenheit zum Anschlusstreffer. Nach einem Foul im Straubinger Strafraum entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter. Christoph Konietzny trat an, doch Broghammer parierte den Strafstoß. Den ersten Nachschuss setzte Konietzny an die Querlatte, beim zweiten Versuch war erneut der Straubinger Torwart zur Stelle.

Adlkofen kommt nach der Pause zurück

Nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung intensiv. Krasniqi wurde bei einem aussichtsreichen Angriff wegen einer Abseitsstellung zurückgepfiffen. Kurz darauf forderten die Straubinger nach einem Handspiel im Gästestrafraum einen Strafstoß, die Pfeife des Schiedsrichters blieb jedoch stumm.

Nach gut einer Stunde bekam Adlkofen einen weiteren Elfmeter zugesprochen. Diesmal übernahm Daniel Treimer die Verantwortung und ließ Broghammer keine Chance. Mit dem 1:2 war die Partie wieder völlig offen.

Beide Mannschaften suchten nun den Weg nach vorne und kamen zu weiteren Möglichkeiten. In der 73. Minute gelang den Hausherren schließlich das 3:1. Krasniqi scheiterte zunächst am Gästekeeper, der abgewehrte Ball landete jedoch bei Besmir Arifaj. Der schlug noch zwei Haken und setzte den Ball neben den rechten Pfosten ins Tor.

Spannung bis zur 96. Minute

Entschieden war die Begegnung damit noch lange nicht. Nach einem schnellen Adlkofener Konter über die linke Seite kam der Ball zu Florian Seitz, der am langen Pfosten zum 2:3 einschob.

Damit begann eine spannende Schlussphase. In der Nachspielzeit hatte zunächst Adlkofens Daniel Treimer den Ausgleich auf dem Fuß, sein Schuss strich jedoch knapp über die Querlatte. Auf der Gegenseite ging Simon Hack im Gästestrafraum zu Boden. Die Straubinger forderten erneut einen Strafstoß, der Schiedsrichter ließ weiterspielen. Nach 96 intensiven Minuten stand schließlich der 3:2-Heimsieg des FSV VfB Straubing fest.

Trainer Franz Koller zeigte sich entsprechend zufrieden: „Es war ein sehr intensives Spiel gegen einen sehr guten Gegner Adlkofen. Adlkofen hat uns immer wieder vor schwere Aufgaben gestellt, deren Lösung nicht einfach war.“

Beide Mannschaften hätten mit offenem Visier gespielt, weshalb nach Einschätzung Kollers sogar deutlich mehr Tore möglich gewesen wären. „Wir haben aber heute den Fight angenommen und freuen uns über den zwar etwas glücklichen, letztlich aber doch verdienten Heimsieg“, so der Straubinger Trainer.