(ak) Mit einer unglücklichen 0:1-Niederlage beim TV Aiglsbach hat der FSV VfB Straubing seine Bezirksliga-Saison beendet. Trotz der Pleite kann die junge Straubinger Mannschaft auf eine starke Spielzeit zurückblicken und schließt die Saison 2025/2026 auf einem guten sechsten Tabellenplatz ab.

Lorent Dobruna (rotes Trikot) mit vollem Einsatz – Foto: Daniela Gabler

Vor allem angesichts der enormen Personalsorgen zeigte die stark ersatzgeschwächte Straubinger Mannschaft beim Saisonfinale noch einmal eine engagierte Leistung. Insgesamt zwölf Spieler fehlten dem FSV VfB.

Früher Rückstand entscheidet Partie

Die Zuschauer sahen zum Abschluss eine unterhaltsame Partie zweier Mannschaften, die ohne großen Druck offensiv spielen wollten. Straubing startete sogar etwas besser in die Begegnung, ohne sich jedoch klare Torchancen zu erarbeiten.

Mit dem ersten gelungenen Angriff schlug dann der TV Aiglsbach zu. Mario Ulmer traf nach gut zehn Minuten mit einem sehenswerten Schlenzer von der Strafraumgrenze unhaltbar in den Torwinkel zum 1:0.

In der Folge blieben die Gastgeber zunächst gefährlicher. Mario Ulmer verzog bei einer weiteren Großchance deutlich, wenig später scheiterte Paul Belousow am starken Straubinger Torhüter Marcel Bauer.

Kurz vor der Pause hatte der FSV VfB den Ausgleich auf dem Fuß. Ein fein getretener Freistoß von Kaan Schaffrath strich jedoch knapp über das Tor.

Straubing drückt – Aiglsbach kontert

Nach dem Seitenwechsel übernahm die junge Straubinger Mannschaft zunehmend die Spielkontrolle. Aiglsbach zog sich zurück und setzte fast nur noch auf Konter, konnte daraus aber lediglich zwei Halbchancen erzeugen.

Auffällig: Beide Top-Torjäger der Teams – Manfred Gröber auf Aiglsbacher Seite und Florian Folger beim FSV VfB – blieben diesmal nahezu wirkungslos.

Die größte Chance zum Ausgleich vergab Straubing schließlich wenige Minuten vor dem Ende. Kaan Schaffrath kam aus rund zehn Metern völlig frei zum Abschluss, setzte den Ball jedoch knapp neben das Tor. Die mitgereisten Straubinger Fans hatten den Jubel bereits auf den Lippen.

„Wie ein Freundschaftsspiel“

So blieb es letztlich beim etwas glücklichen Heimsieg der Gastgeber, die damit in der Abschlusstabelle noch an den Straubingern vorbeizogen.

FSV-VfB-Spielertrainer Pavel Panafidin sagte nach seinem letzten Spiel für die Straubinger: „Das Spiel hat sich heute eher wie ein Freundschaftsspiel angefühlt. Aiglsbach wollte den Sieg in der ersten Halbzeit einfach etwas mehr und machte auch das Tor. Wir hatten insgesamt in der Offensive kaum gute Aktionen und fehlende Durchschlagskraft.“