(ak) Der FSV VfB Straubing stellt sein Trainerteam neu auf: Franz Koller übernimmt ab sofort die Aufgabe als Cheftrainer des Bezirksligisten. Die bisherigen Spielertrainer Tom Liebherr und Maximilian Hupfloher bleiben als Co-Spielertrainer an Bord. Bereits beim Auswärtsspiel am Samstag gegen den TSV Oberschneiding will Koller erstmals an der Seitenlinie stehen.

Von links: Thomas Gabler (Sportlicher Leiter), Franz Koller (neuer Trainer beim FSV VfB Straubing), Daniel Porwol (Sportvorstand) und
Jürgen Brunner (1. Vorsitzender) – Foto: FSV VfB Straubing/Andreas Kröber

Mit der Verpflichtung setzt der FSV VfB auf einen Trainer mit umfangreicher Erfahrung im ostbayerischen Amateur- und Nachwuchsfußball. Koller war unter anderem für die DJK Vilzing, den FC Ränkam, TSV Kareth-Lappersdorf, ASV Cham, die SpVgg Weiden, den SV Neukirchen beim Heiligen Blut, SV Donaustauf und die DJK Gebenbach tätig.

Darüber hinaus arbeitet er als DFB-Regionalauswahltrainer für Ostbayern und als Jugendtrainer für den Bayerischen Fußball-Verband. Über viele Jahre betreute Koller Junioren-Auswahlmannschaften des BFV und begleitete dabei zahlreiche Nachwuchstalente.

Schrittweiser Einstieg in den kommenden zwei Wochen

Aufgrund seiner derzeit noch hohen beruflichen Auslastung wird Koller in den kommenden zwei Wochen schrittweise in seine neue Aufgabe einsteigen. Danach soll er seine Tätigkeit als Cheftrainer vollumfänglich ausüben.

Die Zusammenarbeit mit Liebherr und Hupfloher beginnt jedoch sofort. Beide bleiben als Co-Spielertrainer Teil des Trainerteams und sollen Koller sowohl bei der Trainingsarbeit als auch an den Spieltagen unterstützen.

Bereits beim Derby am Samstag um 15 Uhr beim TSV Oberschneiding möchte der neue Cheftrainer an der Seitenlinie dabei sein.

Verein setzt auf Kollers Erfahrung und Netzwerk

Von Koller verspricht sich der FSV VfB neue sportliche Impulse. Neben seiner Erfahrung und Fachkompetenz sieht der Verein insbesondere dessen Netzwerk im ostbayerischen Fußball und seinen Überblick über junge Talente als wichtige Faktoren für die weitere Entwicklung.

Sportvorstand Daniel Porwol betont, dass sich der Verein nach der einvernehmlichen Trennung von Michael Kettl bewusst Zeit bei der Trainersuche genommen habe.

„Wir haben seit der einvernehmlichen Trennung von Michael Kettl intern immer wieder über verschiedene Kandidaten gesprochen und uns auch durch die Niederlagen und sonstige Ereignisse der letzten Wochen nicht unter Druck setzen lassen“, erklärt Porwol. Man habe ruhig und strukturiert weitergearbeitet.

„Schnell einen gemeinsamen Nenner gefunden“

Bei den Gesprächen mit Koller sei dann schnell deutlich geworden, dass die Vorstellungen zusammenpassen. „Bereits in den ersten Treffen mit Franz Koller haben wir schnell einen gemeinsamen Nenner gefunden“, so Porwol.

Nach weiteren Gesprächen Kollers mit Liebherr, Hupfloher und einigen Führungsspielern habe der Trainer schließlich seine Zusage gegeben.

„Wir freuen uns sehr, mit Franz Koller einen äußerst erfahrenen und fachlich versierten Trainer für unser Team gewonnen zu haben“, sagt Porwol.

Mit Koller als Cheftrainer sowie Liebherr und Hupfloher als Co-Spielertrainer sieht sich der FSV VfB für die weitere sportliche Entwicklung neu aufgestellt.