(ra) Die personelle Situation bei den Notärzten im Rettungsdienstbereich Straubing hat sich verbessert. Das wurde am Mittwoch bei einem Treffen von Vertretern der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB), des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) und Landrat Tobias Beck im Landratsamt Straubing-Bogen deutlich. Nach Angaben der Beteiligten liegt die Besetzungsquote inzwischen bei rund 98 Prozent.

Im Landratsamt Straubing-Bogen tauschten sich die Teilnehmer über die aktuelle Notarztversorgung und die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Stellen aus. Für die KVB nahmen Regionalleiterin Nikola Schneider sowie Carina Knott und Daniela Rammel teil. Der ZRF war durch Stephanie Aumer und Karl Maurus vertreten.
Landrat Tobias Beck ist nach seiner Wahl zum Landrat auch Vorsitzender des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung geworden.
Abläufe sollen weiter verbessert werden
Trotz der verbesserten Besetzung der Notarztdienste sehen die Beteiligten weiteren Handlungsbedarf. Bei dem Treffen ging es deshalb auch darum, Abläufe zwischen Behörden, Kliniken, KVB und Ärzten zu vereinfachen und die Zusammenarbeit an den Schnittstellen zu verbessern.
„Nur, wenn wir offen miteinander sprechen – Behörden, Kliniken, KVB und die Ärzte selbst – können gute Lösungen gefunden werden, die unseren Anspruch an die Gesundheitsversorgung in der Region erfüllen“, erklärte Beck nach dem Gespräch.
