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Cyberkriminalität – ein Hoch auf die Vorbeugung

(ra). Viele schalten tagtäglich ihren Computer oder Laptop ein und sind sich nicht darüber bewusst, dass die Cyberkriminalität stets gegenwärtig ist. Eventuell besteht der Gedanke, dass es nichts zu befürchten gibt, außer dem möglichen Diebstahl der Finanzdaten durch Cyberkriminelle. Doch es ist nicht so einfach, denn die Finanzen sind nicht das Einzige, was sich Internetnutzer Gedanken machen sollten. Denn die Cyberkriminalität steht nicht still und durch die ständige Entwicklung entstehen immer neue Bedrohungen.

Sicherlich könnte versucht werden, das Internet komplett zu meiden, in Hinsicht auf das breite Spektrum von Straftaten in diesem Bereich, die immer wieder Schlagzeilen machen. Aber ein solcher Schritt wäre dann doch sehr drastisch. Einfacher ist, sich bzw. seine Daten über eine Software wie Norton zu schützen.

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Cyberbedrohungen: jeder 3. in Deutschland war bereits einmal betroffen

Erst vor kurzem wurde Continental zum Opfer eines Hackerangriffs mit einer Lösegeldforderung. Aber Cyberkriminalität ist kein Thema, das lediglich Unternehmen angeht, sondern jeden. Denn in Deutschland wird bei rund jedem zehnten bereits einmal der E-Mail-Account gehackt oder es kommt zum Passwort-Diebstahl (neun Prozent). Einen Virus hatten zehn Prozent der Bundesbürger*innen bereits auf dem PC.

Schwerwiegende Folgen durch Cyberkriminalität

Weltweit gibt es immer mehr Computer, Tablets und Smartphones. Damit erhöht sich die Zahl der Möglichkeiten für kriminelle Machenschaften im Internet. Das Besondere an der Internetkriminalität ist, dass die Täter*innen nicht ortsgebunden sind und somit von jedem Punkt der Welt agieren können. Dafür wenden sie unterschiedliche Tricks an, um sich an Unternehmen und Verbraucher*innen zu bereichern.

Trojaner und Computerviren sind die wohl gefährlichsten Angriffe, die aus dem Internet erfolgen. Die Kriminellen greifen mit solchen Schadprogrammen auf Bankdaten, Passwörter und sogar ganze Identitäten ab. Am Ende kann der (finanzielle) Schaden sehr hoch und weitreichend sein. Sinnvoll ist es daher, sich über 2gosoftware.eu/de eine entsprechende Software anzuschaffen, die Funktionen zum Echtzeitschutz vor vorhandenen und neu auftretenden Schadprogrammen bietet, einschließlich Viren und Ransomware. Zugleich trägt eine solche Software zum Schutz der privaten Informationen und Finanzdaten bei, sobald der User im Internet aktiv ist.

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Was tun, wenn der Verdacht besteht ein Opfer, von Cyberkriminalität zu sein

Als erstes gilt es, die Dienste zu überprüfen, die am wichtigsten und/oder am häufigsten genutzt werden. Dabei geht es darum, zu prüfen, ob die Nutzerdaten noch stimmen, denn bisweilen werden neue E-Mail-Adressen eingegeben, mit denen dann die Kommunikation der gekaperten E-Mail-Accounts abgefangen werden.

Hilfreich ist ein Blick auf die Datenbank des Hasso-Plattner-Instituts (HPI). Dort sind gehackte E-Mail-Adressen hinterlegt. Mithilfe des sogenannten HIP Identity Checker besteht die Möglichkeit, seine eigene E-Mail-Adresse zu überprüfen, ob die persönlichen Identitätsdaten bereits online veröffentlicht wurden. Der Datenabgleich ermöglicht die Kontrolle, ob die eingegebene E-Mail-Adresse in Verbindung mit weiteren persönlichen Daten, wie bspw. Adresse, Geburtsdatum oder Telefonnummer) bereits online offengelegt wurden und entsprechend missbraucht wurden bzw. werden könnten. Zwar ist die Liste nicht vollständig, aber es gibt letztendlich Anhaltspunkte.

Sobald in den Medien ein weiterer Hack offengelegt wird, bei dem es darum geht, dass Nutzerdaten abhanden gekommen sind, sollte zudem sofort das Passwort geändert werden. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass der Umgang mit öffentlichen WLAN-Netzen vorsichtig erfolgt und darüber keine sensiblen Dienste wie Online-Shopping und -Banking genutzt werden. Ebenfalls sinnvoll ist es, wenn der eigene WLAN-Router unsichtbar ist. Das hat den Vorteil, dass niemand den Router auswählen kann, da der Name des Gerätes nicht bekannt ist. Weitere Möglichkeiten sind, ausschließlich bestimmte Geräte für das Netzwerk oder für den Netzwerkzugriff freizuschalten. Ebenfalls wichtig ist eine Verschlüsselung für eine sichere Kommunikation.

Wer mehr Informationen zum Thema Cybersicherheit wünscht, der findet diese beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), das für Fragen in Bezug auf die IT-Sicherheit zuständig ist. Dort werden Bürger über die Cybersicherheit informiert und ist erreichbar unter www.bsi-fuer-Bürger.de. Eine weitere Seite ist www.klicksafe.de, bei der es sich um eine EU-Initiative für mehr Sicherheit im Internet handelt.