(pol) Ein Zugführer entdeckt nachts ein Feuer in der Zugtoilette und löscht den Brand noch vor einem Übergreifen: In Landshut ermittelt die Kriminalpolizei wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung. Ein 36-jähriger Mann sitzt in Untersuchungshaft.
Nach Angaben der Polizei informierte ein Zugführer am Mittwoch (31. Dezember) gegen 2.30 Uhr die Einsatzkräfte, nachdem er in einer Zugtoilette einen Brand entdeckt hatte. Der Brand sei von einem Mann verursacht worden. Der Zugführer konnte das Feuer umgehend löschen, bevor es sich ausbreitete.
Tatverdächtiger festgenommen, niemand verletzt
Einsatzkräfte der Bundespolizei nahmen den Tatverdächtigen fest. Es handelt sich um einen 36-jährigen Mann. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden wird nach Schätzungen auf einen niedrigen vierstelligen Betrag beziffert.
Die Kriminalpolizeiinspektion Landshut hat gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Landshut die Ermittlungen wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandlegung übernommen. Der 36-Jährige wurde am Donnerstag beim zuständigen Amtsgericht vorgeführt. Der von der Staatsanwaltschaft beantragte Haftbefehl wurde erlassen, der Tatverdächtige wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
