(ra) Für 569 junge Menschen beginnt jetzt ein neuer Lebensabschnitt. Sie haben ihre Schulzeit oder Ausbildung an Einrichtungen der Katholischen Jugendfürsorge (KJF) der Diözese Regensburg erfolgreich abgeschlossen und starten nun in Ausbildung, Beruf oder den nächsten Bildungsweg. Besonders erfreulich: Auch die Förderzentren in Straubing können starke Ergebnisse vorweisen. KJF-Direktor Michael Eibl gratulierte allen Absolventinnen und Absolventen zu ihrem Erfolg und sprach von einem wichtigen Meilenstein.

Foto: Juliane Zitzlsperger

Straubinger Einrichtungen mit starken Ergebnissen

Am Bildungszentrum St. Wolfgang in Straubing erhielten 15 Schüler*innen ihren Abschluss. Nach der Rückkehr in den umfassend sanierten Altbau standen erstmals wieder alle Unterrichtsräume zur Verfügung. Das Pater-Rupert-Mayer-Zentrum verzeichnete ebenfalls zahlreiche Erfolge: Sieben Jugendliche bestanden den Mittelschulabschluss, fünf erreichten den Qualifizierenden Mittelschulabschluss und die beste Abschlussnote lag bei 1,1. Insgesamt betrug die Erfolgsquote beeindruckende 95 Prozent.

Auch an der Papst-Benedikt-Schule Straubing endete für zehn Schüler*innen erfolgreich die Schulzeit.

436 Auszubildende legen Grundstein

Neben den Schulabgängern schlossen 436 junge Menschen ihre Berufsausbildung oder berufliche Qualifizierung erfolgreich ab. Besonders erfreulich verlief das Jahr an der Berufsschule St. Erhard in Plattling mit 194 Absolventinnen und Absolventen und einer Erfolgsquote von 85 Prozent.

Im Berufsbildungswerk St. Franziskus in Abensberg beendeten 108 Auszubildende ihre Ausbildung. Zwei von ihnen wurden für herausragende Leistungen mit besonderen Auszeichnungen geehrt.

„Lasst euch feiern“

KJF-Direktor Michael Eibl würdigte die Leistungen der Absolventinnen und Absolventen: „Meine Glückwünsche und meinen Respekt an alle, die diesen wichtigen Meilenstein erreicht haben und nun in die nächste Etappe durchstarten können. Lasst euch feiern, ihr habt es verdient.“

Gleichzeitig betonte Eibl, dass sich die KJF weiterhin für ausreichend Schulplätze und eine gute Ausstattung der Förderschulen in Bayern einsetzen werde.