Die Aufholjagd des FC Bayern
(ra). Es ist geschafft, die Bayern stehen kurz vor ihrer siebten Meisterschaft in Folge. Nach dem Ausrutscher von Borussia Dortmund gegen Werder Bremen am 32. Spieltag fehlt den Münchnern nur noch ein Punkt zur Titelverteidigung. Wer hätte das nach dieser Vorrunde gedacht? Während der BVB in der Hinrunde richtig aufdrehte, bekam der FCB zunächst nicht wirklich in Fahrt. Doch in der wichtigen Phase der Saison war die Mannschaft von Trainer Niko Kovac zumindest auf nationaler Ebene voll da. Wir werfen einen Blick zurück auf die Aufholjagd der Bayern zum siebten Titel in Folge.
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Ernüchternde Hinrunde sorgt für Unruhe
Nach einem soliden Auftakt mit vier Siegen aus den ersten vier Spielen, darunter Erfolge gegen Hoffenheim, Leverkusen und Schalke, gab es Ende September den ersten Dämpfer unter dem neuen Trainer Niko Kovac. Zunächst spielte man daheim gegen Augsburg nur Unentschieden, danach setzte es sogar zwei Pleiten gegen Hertha und Gladbach. Der Konkurrent aus Dortmund hingegen marschierte nur so durch die Liga und setzte sich an der Tabellenspitze fest. Ein ungewohntes Gefühl für die Bayern. Neben den sportlichen Misserfolgen sorgten zudem auch Störfeuer abseits des Platzes für Unruhe. Die Morgenpost brachte sogar den Begriff FC Hollywood zurück. Rebellierende Spielerfrauen, in der Kritik stehende Sportchefs oder Außendarstellung in den Medien sorgten für Aufregung rund um die Säbener Straße. Zu allem Überfluss verlor man auch noch das wichtige Spiel gegen Borussia Dortmund. Medien wie der Tagesspiegel schrieben bereits von einer Krise. Zwischenzeitlich auf den fünften Platz zurückgefallen konnten sich die Bayern bis zur Winterpause noch auf den zweiten Platz vorkämpfen. Allerdings hatten sie zum Jahreswechsel einen 7-Punkte-Rückstand auf den BVB aufzuholen.
Bayern sind bei Dortmunds Schwächephase voll da
Ein Glück für die Bayern, dass sich die Borussia in der zweiten Saisonhälfte nicht mehr so überragend wie noch in der Hinrunde präsentierte. Doch auch der FCB musste noch einmal einen Rückschlag hinnehmen. Gegen Leverkusen gab es am 20. Spieltag eine überraschende Niederlage. Doch diese konnte der BVB nicht wirklich nutzen, stattdessen spielten die Borussen unentschieden gegen Frankfurt und konnten auch die kommenden beiden Spiele nicht gewinnen. Während die Bayern weiterhin Punkte sammelten, kam der BVB nicht vom Fleck.
Torfestivals drehen das Torverhältnis
Während sich die Mannschaft von Lucien Favre mehr schlecht als recht durch die Rückrunde quälte, kam das Bayern-Ensemble richtig in Fahrt und putze in drei aufeinanderfolgenden Spielen die Gegner mit 5:1 und zweimal 6:0 weg. So drehten die Mannen von Niko Kovac auch mal eben das Torverhältnis und setzten sich an die Spitze der Tabelle. Während zu Beginn der Hinrunde noch die Borussia der klare Favorit auf die Meisterschale war, spricht bei den Betfair Live Wetten jetzt alles für die Bayern, die mit einer Quote von 1,02 (Stand 8.5) auf den Ligatitel geführt werden. Zu allem Überfluss gab es beim direkten Aufeinandertreffen auch eine schwere Klatsche für den BVB – N-TV berichtete.
Double in der Premierensaison?
Obwohl Trainer Niko Kovac vor allem während der Hinrunde schwer unter Beschuss stand und seine Tage an der Säbener Straße schon fast gezählt waren, konnte sich der Kroate rehabilitieren und die geforderten Leistungen erfüllen. In der Liga ist man ganz klar auf Meisterkurs und auch im DFB-Pokal steht man gegen RB Leipzig im Finale. Wer hätte das noch im Krisenherbst gedacht?
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Man darf gespannt sein, ob Kovac in seiner Debüt-Saison direkt das Double holt.