(eg) Auf ein erfolgreiches Arbeits- und Ausstellungsjahr blickte am Samstag die Gemeinschaft Bildender Künstler (GBK) bei ihrer turnusgemäßen Jahreshauptversammlung im Hotel-Restaurant Gäubodenhof zurück. Neben den Rechenschaftsberichten der Vorstandschaft standen die vielfältigen Aktivitäten und die Planung kommender Ausstellungen im Mittelpunkt.

Die Vorstandschaft konnte auf viele erfolgreiche Ausstellungen zurückblicken: v.li. stehend: Anna-Katharina Mader-Brandes (Beirätin), Wolfgang Angermeir (Beirat), Toni Stangl (3. Vorsitzender/Schriftführer), Erich Gruber (1. Vorsitzender), Hannelore Christ (2. Vorsitzende/Schatzmeisterin), Markus Eberl (4. Vorsitzender), Charlotte Schnieringer (Beirätin) und Alexander Vandendrees (Beirat).

„Mit den beiden Halbjahresausstellungen im Sommer und Winter im Rittersaal und im Salzstadel sowie sechs Gruppen- und Einzelausstellungen im Weytterturm leistet die Künstlergemeinschaft einen wertvollen Beitrag zum Kulturleben der Stadt“, betonte Vorsitzender Erich Gruber. Die sehr gut besuchten Ausstellungen im Weytterturm und mehr als 1000 Kunstinteressierte bei den beiden Halbjahresschauen unterstrichen den Erfolg der Arbeit.

Geschäftsjahr 2025 erfolgreich gemeistert

Schatzmeisterin Hannelore Christ präsentierte einen detaillierten Kassenbericht und zeigte sich erleichtert: „Trotz einiger Sonderausgaben sind wir finanziell wieder gut durchs Jahr gekommen.“ Die Rechnungsprüfer bestätigten eine vorbildlich und übersichtlich geführte Kasse. Die Mitglieder entlasteten die Vorstandschaft daraufhin einstimmig.

Bei seinem Jahresrückblick erinnerte Erich Gruber an die Verleihung des Bayerischen Heimatpreises in der Münchner Residenz sowie an eine außergewöhnliche Ausstellung in der ehemaligen Kirche St. Theresia in Regensburg.

Auch die traditionelle Studienfahrt zur Biennale nach Venedig erwies sich als inspirierend. „Während des Aufenthalts in der Lagunenstadt sind neben den Ausstellungsbesuchen auch wieder Zeichnungen, Fotografien und Malereien vor Ort entstanden“, freute sich Organisator Toni Stangl über die künstlerischen Ergebnisse. Er stellte auch seinen Antrag vor, in dem er einige Vorschläge machte, wie die GBK ihre Mitglieder noch besser fördern oder finanziell entlasten könnte.

Vorstandsmitglied Markus Eberl hob das funktionierende Netzwerk und das ehrenamtliche Engagement als wesentliche Erfolgsfaktoren hervor. Er dankte allen aktiven Mitgliedern innerhalb und außerhalb der Vorstandschaft für ihren Einsatz.

Vielseitiges Ausstellungsprogramm

Zum Abschluss stellte Erich Gruber die geplanten Aktivitäten vor. Neben den traditionellen Sommer- und Winterausstellungen sind wie gewohnt sechs weitere Werkschauen im Weytterturm vorgesehen. Ab 6. November beschließen fünf Künstlerinnen mit ihrer Ausstellung „RAUM IM RAUM“ das Ausstellungsjahr 2026 im Weytterturm.

Ein besonderer Höhepunkt zu Beginn 2027 wird die Ausstellung „Optische Antidepressiva 2.0“ von Linda Schwarz sein, die inzwischen in Homburg am Main lebt. In ihren Arbeiten verbindet sie experimentelle Drucktechniken, Collagen und Malerei. Inspiration findet sie unter anderem in aktuellen Schlagzeilen, Sprache und Symbolen. Die Planungen zeigen: Auch künftig bleibt die Gemeinschaft Bildender Künstler ein wichtiger und engagierter Akteur im regionalen Kunst- und Kulturleben.