(ak) Der FSV VfB Straubing will am Freitag um 19 Uhr gegen den TV Dingolfing II seinen siebten Heimsieg feiern. Doch Trainer Franz Koller muss im kleinen Niederbayern-Derby gleich auf neun Spieler verzichten. Und der Tabellendreizehnte reist mit einer deutlichen Warnung an: Erst vor einer Woche fertigte Dingolfing den TV Schierling mit 4:0 ab.

Auf dem Papier scheint die Aufgabe für den Tabellensechsten aus Straubing lösbar. Allerdings trennen beide Mannschaften nur sieben Punkte. Zudem hat die Dingolfinger Landesligareserve bereits mit deutlichen Siegen gegen den TSV Neustadt an der Donau (5:0) und den SV Walkertshofen (7:1) aufhorchen lassen.

Besonders schwer wiegt die Personalsituation beim FSV VfB. Verletzungsbedingt fehlen Leon Gruber, Niklas Bogner, Julian Weber und Ben Broghammer. Tom Liebherr und Rayan Farjallah sind krank, Besmir Arifaj und Reinhold Groitl im Urlaub. Magnus Wagner ist beruflich verhindert.

Trainer Franz Koller setzt deshalb auf den Zusammenhalt seiner Mannschaft. „Aus der Not eine Tugend machen, noch enger zusammenrücken und so zum Erfolg kommen“, lautet sein Plan. Er erwartet ein intensives Spiel gegen eine junge, laufstarke Mannschaft, die über 90 Minuten Druck machen könne.

Den ersten Auswärtssieg der Saison, den die Straubinger zuletzt mit einem 1:0 in Landau feierten, will Koller nun mit drei weiteren Punkten vergolden.

Dingolfings Trainer Markus Heiß kann dagegen auf einen großen Kader mit zahlreichen jungen Talenten und erfahrenen Spielern zurückgreifen. Seine Mannschaft hat bislang 15 Punkte gesammelt und will sich weiter von den unteren Tabellenplätzen absetzen.

Schiedsrichter der Begegnung ist Tobias Kessner aus Kelheim. Stadionkasse und Gaststätte öffnen um 18 Uhr, Anpfiff ist um 19 Uhr.