(ra) Wer seit mehr als 20 Jahren Strom vom eigenen Dach produziert, steht irgendwann vor einer wichtigen Entscheidung: Wie soll die Photovoltaikanlage weiterbetrieben werden, wenn die gesetzlich geregelte Einspeisevergütung ausläuft? Antworten darauf gibt es am Donnerstag, 8. Oktober bei einem Infoabend des Landkreises Landshut und des Marktes Ergolding. Dabei geht es nicht nur um ältere Anlagen, sondern auch um Eigenverbrauch, Batteriespeicher und intelligentes Energiemanagement.

Unter dem Titel „Ü20-PV-Anlage – Was jetzt?“ erläutert Energieberater Daniel Eisel von der Verbraucherzentrale Bayern ab 18 Uhr verschiedene Möglichkeiten für den Weiterbetrieb. Dazu gehören die weitere Einspeisung ins Stromnetz, das sogenannte Repowering und die Umstellung auf einen höheren Eigenverbrauch.

Wer möglichst viel des selbst erzeugten Stroms auch selbst nutzen möchte, kommt schnell zu weiteren Fragen: Lohnt sich ein Batteriespeicher? Wie können beispielsweise Wärmepumpe oder Elektroauto eingebunden werden? Und welche Möglichkeiten bietet ein intelligentes Energiemanagement? Eisel will die verschiedenen Varianten einordnen. Sein Rat: „Eine frühzeitige Planung macht sich bezahlt!“

Fachbetriebe und elektrische Landmaschinen

Bereits ab 16.30 Uhr können sich die Besucher bei Elektrobetrieben aus der Region Landshut informieren. Die Unternehmen stellen Angebote rund um Photovoltaik und Eigenverbrauch vor.

Auch landwirtschaftliche Betriebe werden einbezogen. Für sie kann ein höherer Eigenverbrauch des erzeugten Solarstroms ebenfalls interessant sein. Im Außenbereich werden dazu elektrische Landmaschinen präsentiert.

Für den Infoabend ist eine Anmeldung über die Internetseite des Landkreises Landshut im Bereich Energie und Klimaschutz erbeten.