(ak) Der FSV VfB Straubing wartet auch nach dem Auswärtsspiel am Samstag beim FC-DJK Simbach weiter auf den ersten Sieg in der Fremde. Vor knapp 300 Zuschauern unterlagen die Straubinger trotz einer starken ersten Halbzeit mit 1:3. Zahlreiche vergebene Chancen, individuelle Fehler und eine Gelb-Rote Karte brachten den FSV VfB am Ende um mögliche Punkte.

Auf dem engen Simbacher Platz erwischten zunächst die Gastgeber den besseren Start. Nach einem Missverständnis in der Straubinger Defensive kam der Ball zu Florian Sommersberger, der für Samuel Guth auflegte. Dieser schob aus rund 14 Metern zum frühen 1:0 ein.

Straubing reagierte sofort und übernahm zunehmend die Kontrolle. Florian Folger hatte gleich mehrfach den Ausgleich auf dem Fuß. Ein Volleyschuss ging knapp über die Latte, ein weiterer Treffer wurde wegen Abseits nicht anerkannt. Auch Imran Krasniqi und erneut Folger konnten gute Möglichkeiten nicht nutzen.

Kurz vor der Pause belohnte sich der FSV VfB schließlich. Besmir Arifaj zog aus rund 18 Metern ab, Simbachs Torwart konnte den Ball nur abwehren und Folger verwandelte den Abpraller in der 43. Minute zum verdienten 1:1.

Eigene Fehler bringen Straubing erneut in Rückstand

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein anderes Spiel. Straubing kam zwar zunächst durch Krasniqi und Folger zu weiteren Abschlüssen, Simbach hielt nun aber aggressiver dagegen.

Nach knapp 70 Minuten gingen die Gastgeber erneut in Führung. Einen Freistoß von der rechten Seite verfehlte Straubings Torwart, Vinzenz Able köpfte den Ball zum 2:1 ins leere Tor.

Wenig später folgte der nächste Rückschlag. Tom Liebherr stoppte einen Simbacher Konter als letzter Mann und sah Gelb-Rot. Doch selbst in Unterzahl bot sich Straubing noch die große Chance zum Ausgleich: Max Plendl entschied sich vor dem Tor für den eigenen Abschluss, scheiterte jedoch am Simbacher Keeper.

Kurz vor Schluss machte Fabian Maier nach einem missglückten Straubinger Abschlag mit dem 3:1 alles klar.

Trainer Franz Koller sah vor allem die eigenen Fehler als entscheidend an. Seine Mannschaft habe nach dem frühen Rückstand dominant gespielt und mehrere hochkarätige Möglichkeiten gehabt. „Wir müssen auswärts schleunigst eine andere Mentalität und Intensität in unser Spiel bringen“, lautete sein Fazit.

Bereits am Freitag, 11. September um 19 Uhr geht es für den FSV VfB weiter. Dann ist der SV Falkenberg im Straubinger Stadion zu Gast.