(ak) Der FSV VfB Straubing bekommt es am Samstag um 15 Uhr mit einem der formstärksten Teams der Bezirksliga-West zu tun. Der Aufsteiger DJK-SV Adlkofen reist als Tabellenzweiter nach Straubing und hat zuletzt drei Ligaspiele in Folge deutlich gewonnen. Der FSV VfB setzt dagegen auf seine Heimstärke und will mit dem Pokalsieg in Deggendorf im Rücken die nächsten drei Punkte holen.

Adlkofen ist als Meister der Kreisliga Donau-Laaber erstmals in die Bezirksliga aufgestiegen. Das von den sportlichen Leitern Florian Diewald und Michael Maierbeck formulierte Ziel, „schönen Fußball“ zu spielen, setzt die Mannschaft bislang eindrucksvoll um.

Drei klare Siege in Folge

Die jüngsten Ergebnisse zeigen, warum Adlkofen aktuell zu den stärksten Teams der Liga zählt. Gegen Kelheim gab es ein 6:1, in Langquaid gewann der Aufsteiger mit 3:0 und gegen Schierling folgte ein 3:1. Auch im Pokal ist die Mannschaft erfolgreich unterwegs. Beim Kreisliga-Tabellenführer TV Geisenhausen setzte sich Adlkofen mit 3:2 durch.

Ein Vorteil des Aufsteigers ist die eingespielte Mannschaft. Nach dem Aufstieg blieb der gesamte Kader zusammen, hinzu kamen vier externe Neuzugänge. Leistungsträger wie Christoph Konietzny und Stefan Wackerbauer haben jeweils bereits fünf Saisontore erzielt. Auch Torwart Philipp Rauscher zählt zu den Stützen des Teams.

Koller erwartet „knifflige Aufgabe“

FSV VfB-Trainer Franz Koller ist sich der Qualität des Gegners bewusst: „Wir treffen auf einen brutal starken Aufsteiger, der seit Wochen in der Liga und im Pokal Top-Ergebnisse abliefert.“ Gleichzeitig will Straubing seine eigene Heimstärke ausspielen. Drei der bisherigen vier Heimspiele konnte der FSV VfB gewinnen.

„Uns ist bewusst, dass uns eine knifflige Aufgabe gegen eine sehr körperbetont spielende Mannschaft bevorsteht. Wir haben aber ein Heimspiel und wollen selbstbewusst auftreten, gut dagegenhalten und die drei Punkte in Straubing behalten“, so Koller.

Personell entspannt sich die Lage

Die personelle Situation beim FSV VfB hat sich gegenüber den vergangenen Wochen verbessert. Max Plendl fehlt urlaubsbedingt, Tom Liebherr ist beruflich verhindert. Hinter dem Einsatz von Maximilian Hupfloher steht verletzungsbedingt noch ein Fragezeichen. Ansonsten steht der Kader vollständig zur Verfügung.

Mit dem 2:1-Erfolg im Totopokal bei der SpVgg GW Deggendorf geht Straubing zudem mit Rückenwind in die Partie. Ein weiterer Heimsieg würde helfen, sich in der Tabelle weiter nach oben zu orientieren.

Die Stadionkasse und die Stadiongaststätte öffnen um 14 Uhr. Im Anschluss an die Bezirksligapartie empfängt die zweite Mannschaft des FSV VfB Straubing um 17 Uhr in der A-Klasse die neu gegründete Mannschaft von Inter Straubing.

Schiedsrichter ist Tobias Küblböck aus Untergriesbach. Anpfiff ist um 15 Uhr.