(ak) Die erhoffte Trendwende ist geschafft: Nach drei Niederlagen in Folge hat der FSV VfB Straubing gegen den SV Neufraunhofen einen verdienten 2:0-Heimsieg gefeiert. Max Plendl brachte die Straubinger nach der Pause in Führung, Florian Folger machte per Handelfmeter den Erfolg perfekt. Zuvor hatten beide Mannschaften bei tropischen Temperaturen zahlreiche Möglichkeiten ausgelassen.
Fotos: Haas
Unter der sehr guten Leitung von Schiedsrichter Luis Seidl entwickelte sich von Beginn an eine unterhaltsame und gutklassige Bezirksligapartie. Beide Mannschaften spielten offensiv und erarbeiteten sich zahlreiche Chancen.
Aluminium verhindert Straubinger Führung
Auf Straubinger Seite hatte Florian Folger gleich zweimal Pech. Bei zwei gelungenen Abschlüssen traf er zunächst den Pfosten und anschließend die Latte.
Doch auch Neufraunhofen hätte in Führung gehen können. FSV VfB-Torwart Ben Broghammer erwischte bei seinem Pflichtspieldebüt im Straubinger Trikot einen starken Tag. Gleich dreimal entschied er Eins-gegen-eins-Duelle gegen Michael Gerauer, Tobias Brenninger und Stefan Brenninger für sich.
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Dass es torlos in die Halbzeit ging, war angesichts der zahlreichen Möglichkeiten auf beiden Seiten beinahe überraschend.
Pfosten auf der einen, Tor auf der anderen Seite
Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie intensiv und zunächst ausgeglichen. Bei Temperaturen von knapp 40 Grad wurde zunehmend deutlich, dass der erste Treffer eine Vorentscheidung bringen könnte.
Die große Chance dazu hatten zunächst die Gäste. Johannes Körbl setzte in der 57. Minute einen Schlenzer von der Strafraumgrenze an den rechten Pfosten.
Praktisch im Gegenzug schlugen die Straubinger zu – und spielten die Führung sehenswert heraus. Kapitän Felix Jobst steckte den Ball durch die Schnittstelle der Neufraunhofener Abwehr auf den eingewechselten Arian Ramadani. Der behielt im Strafraum die Übersicht und legte quer auf Max Plendl. Der Youngster musste aus vollem Lauf nur noch zum 1:0 einschieben.
Neufraunhofen nach Gelb-Rot in Unterzahl
Nach dem Rückstand verlor Neufraunhofen zunehmend seine spielerische Linie. Die Partie wurde hitziger, Diskussionen und Reklamationen nahmen zu.
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Folgen hatte ein weiteres Foul von Tobias Bauernschmid. Nach einem Einsteigen mit offener Sohle gegen Felix Jobst sah der bereits verwarnte Neufraunhofener Gelb-Rot. Neben dem Platzverweis verteilte Schiedsrichter Seidl sieben weitere Gelbe Karten gegen die Gäste, eine davon gegen Trainer Christian Endler.
In Überzahl übernahm der FSV VfB zunehmend die Kontrolle. Rund zehn Minuten vor Schluss hatte Folger die Vorentscheidung auf dem Fuß, scheiterte jedoch am stark reagierenden Gästetorwart Thomas Huber.
Folger macht vom Elfmeterpunkt alles klar
Kurz vor dem Ende sorgten die Straubinger schließlich für die Entscheidung. Nach einem Konter kam der Ball zum eingewechselten Michael Suri. Dessen Hereingabe von der linken Seite wurde im Strafraum vom ausgestreckten Arm eines Neufraunhofener Verteidigers geblockt. Schiedsrichter Seidl entschied auf Handelfmeter.
Folger trat an und verwandelte sicher zum 2:0. Nach 96 Minuten war Schluss und der Jubel über den ersten Sieg nach zuletzt drei Niederlagen entsprechend groß.
„Zum richtigen Zeitpunkt unsere Tore gemacht“
Spielertrainer Maximilian Hupfloher zeigte sich mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden: „Die Zuschauer sahen bei dieser Hitze trotzdem ein sehr intensives und interessantes Spiel. Die erste Halbzeit war ausgeglichen und ein Torwart-Spiel mit vielen Chancen auf beiden Seiten.“
Nach der Pause hätten vor allem die Wechsel Wirkung gezeigt: „Wir brachten mit unseren Wechseln immer wieder frischen Schwung in unser Spiel und hatten nach der berechtigten Gelb-Roten Karte die Oberhand. Wir machten dann zudem zum jeweils richtigen Zeitpunkt unsere Tore und behielten so letztlich verdient die drei Punkte bei uns in Straubing.“


























