(ra) Hitze und kaum Niederschlag lassen die Wald- und Vegetationsbrandgefahr in Niederbayern weiter steigen. Deshalb hat die Regierung von Niederbayern für das kommende Wochenende und Montag erneut Beobachtungsflüge angeordnet. Von Samstag, 8. August bis Montag, 10. August steigen täglich Maschinen auf, um mögliche Brände und Gefahrenquellen frühzeitig zu entdecken.

Nach der Prognose des Deutschen Wetterdienstes bleiben die Temperaturen in den nächsten Tagen hoch. Gleichzeitig ist zuletzt nur wenig Regen gefallen. Die Regierung beobachtet die Wetterentwicklung weiterhin täglich und will die Lage jeweils neu bewerten.

Drei Tage – drei Stützpunkte

Die Kontrollflüge finden jeweils am Nachmittag statt, wenn die Brandgefahr besonders hoch ist. Am Samstag startet die Luftbeobachtung vom Stützpunkt Wallmühle im Landkreis Straubing-Bogen.

Am Sonntag hebt die Maschine von der Ellermühle im Landkreis Landshut ab. Zum Abschluss wird am Montag vom Stützpunkt Arnbruck im Landkreis Regen aus geflogen.

An Bord befinden sich ausgebildete Luftbeobachter, die von den jeweiligen Landratsämtern eingeteilt werden. Die Flugbereitschaft Niederbayern der Luftrettungsstaffel Bayern stellt die ehrenamtlichen Piloten.

Kein Feuer und keine Zigaretten im Wald

Die Regierung appelliert angesichts der anhaltenden Trockenheit erneut zu besonderer Vorsicht. Offenes Feuer und Rauchen sollten in Waldgebieten unbedingt unterbleiben.

Besonders angesprochen werden Waldbesitzer, Jäger und Menschen, die im Wald arbeiten. Offenes Feuer darf auch in einer Entfernung von weniger als 100 Metern zum Wald nicht entzündet werden.