(ak) Der FSV VfB Straubing bleibt in der Bezirksliga West das Team der Stunde. Mit einem verdienten 3:1-Heimsieg gegen den ATSV 1871 Kelheim feierten die Straubinger den zweiten Erfolg zum Saisonbeginn. Florian Folger und Imran Krasniqi schossen die Tore und sorgten für einen gelungenen Saisonstart.

Die Zuschauer sahen von Beginn an eine intensive und umkämpfte Partie, die allerdings mit einem Schreckmoment begann. Linienrichterin Sophia Rockinger knickte kurz nach dem Anpfiff um und musste verletzt vom Platz begleitet werden. Für sie übernahm der anwesende Michael Engelmeier die Aufgabe an der Seitenlinie.

Frühe Führung und eiskalte Chancenverwertung

Nach der längeren Unterbrechung fand der FSV VfB besser in die Begegnung. Bereits in der dritten Minute lag der Ball zwar im Kelheimer Tor, doch Imran Krasniqis Treffer wurde wegen einer Abseitsstellung aberkannt.

Wenig später machte es der Straubinger Angreifer besser. Nach einem punktgenauen Flugball von Maximilian Hupfloher blieb Krasniqi allein vor dem Tor cool und erzielte in der 19. Minute das verdiente 1:0.

Nur fünf Minuten später erhöhte der FSV VfB. Simon Hack schickte Florian Folger auf die Reise. Der Angreifer setzte sich gegen zwei Verteidiger durch, umspielte den Torhüter und schob zum 2:0 ein.

Kelheim verkürzt – Straubing antwortet sofort

Die Gäste kamen nach gut einer halben Stunde zum Anschlusstreffer. Nach einer Flanke von Kamil Hein traf Stephan König mit einem sehenswerten Abschluss zum 1:2. Aus Sicht der Gastgeber hätte der Torschütze nach einer vorausgegangenen Tätlichkeit allerdings nicht mehr auf dem Platz stehen dürfen.

Die Antwort der Straubinger ließ nicht lange auf sich warten. Valentin Kainz gewann den Ball in der gegnerischen Hälfte und bediente Florian Folger. Dieser legte uneigennützig quer auf Imran Krasniqi, der den Kelheimer Schlussmann mit einer Finte aussteigen ließ und noch vor der Pause zum 3:1 einschob.

Leidenschaftige Defensivarbeit

Nach dem Seitenwechsel drängte Kelheim auf den Anschluss, biss sich an der konzentriert verteidigenden Straubinger Mannschaft jedoch die Zähne aus. Torhüter Kaan Gülcü parierte einen gefährlichen Distanzschuss von Nico Pollmann, während auf der Gegenseite ein Kopfball von Spielertrainer Tom Liebherr nur knapp das Tor verfehlte.

In der 80. Minute glaubten die Gäste, den Anschlusstreffer erzielt zu haben. Der Jubel währte jedoch nur kurz, denn der Treffer wurde wegen eines klaren Handspiels zu Recht aberkannt.

Auch in der fast zehnminütigen Nachspielzeit ließ der FSV VfB nichts mehr anbrennen und brachte den verdienten Heimsieg souverän über die Zeit.

Spielertrainer Tom Liebherr zeigte sich nach dem Schlusspfiff zufrieden:

„Das war ein reiner Arbeitssieg. Großen Respekt an die gesamte Mannschaft für diese hart erarbeiteten drei Punkte. Spielerisch war das keine Augenweide. Morgen wird danach aber keiner mehr fragen. Hauptsache drei Punkte. Abhaken, Mund abwischen und weitermachen!“

Mit sechs Punkten aus den ersten beiden Saisonspielen erwischt der FSV VfB Straubing damit einen perfekten Start in die neue Bezirksliga-Saison und unterstreicht früh seine Ambitionen.