(ra) Nach dem Ausbruch der Newcastle-Krankheit im Mai gibt es Entwarnung für Geflügelhalter im Landkreis Landshut. Die zuletzt geltenden Schutz- und Überwachungsmaßnahmen laufen am Freitag, 19. Juni um Mitternacht aus. Damit werden sämtliche Beschränkungen aufgehoben.
Auslöser der Maßnahmen war ein Ausbruch der Newcastle-Krankheit in einem Hähnchen-Großbetrieb. In der Folge wurden Schutz- und Überwachungszonen eingerichtet, die teilweise auch Gebiete des Landkreises Landshut aufgrund von Sperrmaßnahmen im benachbarten Landkreis Mühldorf am Inn betrafen.
Wie das Veterinäramt Landshut mitteilt, wurden seitdem keine weiteren Fälle der hochansteckenden Geflügelkrankheit im Landkreis festgestellt. Aufgrund dieser positiven Entwicklung können die angeordneten Einschränkungen nun vollständig beendet werden.
Für Geflügelhalter bedeutet dies das Ende aller bislang geltenden Auflagen im Zusammenhang mit den eingerichteten Sperrzonen.
Die Newcastle-Krankheit zählt zu den anzeigepflichtigen Tierseuchen und betrifft vor allem Hühner, Puten und anderes Geflügel. Weitere Informationen stellt das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit auf seiner Internetseite zur Verfügung.
Mit dem Auslaufen der Maßnahmen ist der Landkreis Landshut wieder frei von den zuletzt geltenden Restriktionen.
