(ra) Ein Meisterwerk der Musikgeschichte steht im Mittelpunkt der Landshuter Hofmusiktage: Am Sonntag, 14. Juni erklingt in der Pfarrkirche St. Margaret das berühmte Oratorium „Messias“ von Georg Friedrich Händel. Beginn des Konzerts ist um 17 Uhr.

Stammen beide aus Landshut und sind mittlerweile auf internationalen Bühnen zu Gast: Ulrike Malotta (Foto: Alan+Ovaska) und Jakob Schad (Foto: Alexey Testov)

Das Werk zählt zu den bedeutendsten Kompositionen der klassischen Musik und begeistert seit nahezu 300 Jahren Menschen auf der ganzen Welt. Besonders der Chor „Halleluja“ gehört zu den bekanntesten Stücken der Musikgeschichte.

In Chören, Arien und Rezitativen erzählt Händels Oratorium die Geschichte von Geburt, Leiden, Tod und Auferstehung Jesu Christi. Damit greift das Konzert unmittelbar das diesjährige Festivalmotto „Tod & Leben“ auf.

Die Aufführung steht unter dem Leitgedanken „Von Landshutern für Landshuter“. Die Mitwirkenden stammen überwiegend aus der Region, sind jedoch auch überregional als Musikerinnen und Musiker aktiv. Die Solopartien übernehmen Theresa Steinbach, Ulrike Malotta, Bernhard Hirtreiter und Jakob Schad.

Den Chor bildet der Konzertchor Landshut, ergänzt durch musikbegeisterte Laien aus der Region. Begleitet werden die Sängerinnen und Sänger von der Sinfonietta Essenbach. Die musikalische Leitung übernimmt der Regensburger Dirigent Christoph Schäfer.

Als Aufführungsort bietet die frisch renovierte Pfarrkirche St. Margaret mit ihrer besonderen Akustik und Architektur einen passenden Rahmen für das barocke Werk.