(ra) Die Landshuter Hofmusiktage setzen auch 2026 auf große Namen, ungewöhnliche Formate und internationale Künstler. Unterstützung bekommt das Festival erneut von der Dräxlmaier Group. Unter dem Motto „Tod & Helden“ reicht das Programm in diesem Jahr von Monteverdi bis Hip-Hop und Poetry Slam.

Beim Treffen mit dem künstlerischen Leiter Bernhard Hirtreiter und dem Vorsitzenden des Vereins Landshuter Hofmusiktage, Michael Bragulla, betonte Olivier Dubois, Leiter Marketing und Group Communications bei Dräxlmaier, die Bedeutung des Festivals für die Region. „Die Qualität der Hofmusiktage ist bemerkenswert, und unsere Philosophie ist es, solches Engagement zu fördern. Denn das strahlt auf die Lebensqualität in der gesamten Region aus“, sagte Dubois.
Bragulla bezeichnete die Partnerschaft mit dem weltweit tätigen Unternehmen als besondere Auszeichnung. Gleichzeitig wolle das Festival Menschen aller Generationen ansprechen. Deshalb seien bewusst neue Formate in das Programm aufgenommen worden, ergänzte Hirtreiter.
Die Hofmusiktage bieten in insgesamt 13 Veranstaltungen eine musikalische Reise zwischen Tradition und Moderne. Internationale Ensembles und regionale Künstler setzen sich dabei mit Themen wie Leidenschaft, Aberglauben und menschlichen Grenzerfahrungen auseinander. Als prägende Festivalfigur kehrt auch der Harlekin zurück, der bereits 2024 das Erscheinungsbild bestimmt hatte.
Die feierliche Eröffnung findet am 13. Juni um 11 Uhr im Rathausprunksaal statt. Die Festrede hält Prof. Dr. Christof Paulus von der Ludwig-Maximilians-Universität München. Der Auftakt steht allen Interessierten offen.
Zu den Höhepunkten zählt die Rückkehr des eigens komponierten Hofmusicals „Raspel“. Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr kommt das Stück erneut auf die Bühne und erzählt die Geschichte einer Prinzessin, eines Drachen und eines Sängerwettstreits rund um den Salzhandel in Landshut.
Auch darüber hinaus ist das Programm breit aufgestellt. Händels „Messias“, das Ensemble Voces8, Los Temperamentos sowie die Rückkehr der Orlando-di-Lasso-Preisträger Tra Noi stehen auf dem Spielplan. Formate wie „Hip Hop meets Alte Musik“ und Poetry Slam schlagen zusätzlich die Brücke zur Gegenwart.
Den Abschluss bildet am 19. Juli Monteverdis „L’Orfeo“ mit Bariton Christian Gerhaher.
Parallel dazu wird an den Wochenenden im Kloster Seligenthal das Moosburger Graduale gezeigt – eine seltene musikalische Handschrift aus dem 14. Jahrhundert.
Tickets und weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Webseite der Landshuter Hofmusiktage.
