Tabellenführer gegen Schlusslicht – klingt nach klarer Sache. Doch Türk Gücü Straubing weiß: In Simbach wartet kein Spaziergang. Am Montag um 16 Uhr steht für den SV Türk Gücü Straubing die nächste Aufgabe an. Auswärts geht es zum ASCK Simbach am Inn, aktuell Tabellenvorletzter der Bezirksliga West.

Die Rollen scheinen auf den ersten Blick klar verteilt, doch ein Selbstläufer wird die Partie nicht. Das Hinspiel dient als mahnendes Beispiel: Trotz einer 3:0-Führung wurde es am Ende noch einmal eng, ehe ein knapper 3:2-Sieg stand.

Co-Trainer Betim Nikqi mahnt daher zur Vorsicht: „Das Spiel wird sicherlich kein Selbstläufer. Das Hinspiel hat gezeigt, wie schnell es gehen kann. Wenn wir auch nur ein Prozent nachlassen, werden wir die drei Punkte nicht mit nach Straubing holen. Ich bin aber überzeugt, dass wir fokussiert bleiben und uns den Dreier sichern.“

Die aktuelle Form spricht klar für Türk Gücü: Drei Spiele in Folge ohne Niederlage, kein Gegentor und ein Torverhältnis von 7:0 unterstreichen die starke Phase. Simbach dagegen tut sich schwer. In der Rückrunde gelang bislang nur ein Sieg, zuletzt setzte es eine Niederlage in Aiglsbach. Zudem stellt der ASCK die schwächste Offensive der Liga.

Personell setzt Türk Gücü weiterhin auf Stabilität. Fraglich ist jedoch der Einsatz von Torjäger Ashour Abraham und Defensivspieler Adrion Rexhepi. Ob beide rechtzeitig fit werden, entscheidet sich kurzfristig. Trotz der Ausgangslage bleibt die Marschroute klar: volle Konzentration, um im Aufstiegsrennen die nächsten wichtigen Punkte einzufahren.

Die Partie am Ostermontag leitet Schiedsrichterin Josefa Kilger.