(pol) Der Besucherandrang beim Klostermarkt in Oberalteich hat am Samstagvormittag für erhebliche Verkehrsprobleme gesorgt. Zahlreiche Autofahrer parkten verbotswidrig entlang des Radwegs und auf Grünflächen, weshalb die Polizei einschreiten musste.
Besonders Radfahrende beschwerten sich bei der Polizeiinspektion Bogen darüber, dass Pkw-Fahrer den Radweg bei Oberalteich befuhren und teilweise sogar dort parkten. Einsatzkräfte stellten fest, dass Fahrzeuge nicht nur auf dem Radweg, sondern auch auf angrenzenden Grünflächen sowie an Böschungen der Hochwasserschutzdämme abgestellt wurden.
Die Polizei musste mehrfach eingreifen. Insgesamt wurden 139 Verwarnungen wegen Falschparkens ausgesprochen.
Nach Angaben der Polizei zeigte sich bei vielen Fahrzeugführern kaum Unrechtsbewusstsein. In Gesprächen mit den Einsatzkräften fielen unter anderem Aussagen wie „Abzocke“, „Da muss Personal her, das erklärt, dass man hier nicht parken darf“ oder „Die anderen parken ja auch da“.
Dabei stand mit dem Volksfestplatz in Bogen ein großer Parkplatz zur Verfügung. Dieser war im Vorfeld ausgeschildert und bot einen kostenlosen Shuttlebus zum Klostermarkt. Trotzdem wurden dort gegen 14 Uhr lediglich 26 Fahrzeuge gezählt, während entlang der Straßen weiterhin verbotswidrig geparkt wurde.
Die Polizei erinnert daran, dass Radfahrende – ebenso wie Fußgänger – zu den besonders schutzbedürftigen Verkehrsteilnehmenden gehören. Sie appelliert daher an alle Besucher, künftig die Verkehrsregeln zu beachten und Rücksicht auf andere zu nehmen. Für die Besucherinnen und Besucher des Klostermarktes hätten ausreichend Parkmöglichkeiten auf dem Volksfestplatz zur Verfügung gestanden.
