(ra) Farben, Formen und viele junge Talente: Im Pfarrheim St. Stephanus in Straßkirchen ist am Donnerstag eine neue Kunstausstellung eröffnet worden. Unter dem Motto „Kunst verbindet“ zeigen Kinder, Jugendliche und Erwachsene ihre Arbeiten – insgesamt mehr als 250 Werke.

Die Gemeinde Straßkirchen hat die Ausstellung gemeinsam mit der Straßkirchner Künstlergemeinschaft organisiert. Rund 80 Gäste kamen zur Eröffnung. Bürgermeister Dr. Christian Hirtreiter begrüßte unter anderem Vertreter der Pfarrei St. Stephanus sowie Hubert Huber, Vorsitzender des Berufsverbandes Bildender Künstler Niederbayern.

In Straßkirchen gibt es die erste Kunstmittelschule in Niederbayern. Das Thema Kunst spielt daher eine besondere Rolle. Bei der aktuellen Ausstellung sind 91 Gemälde, 120 Holzobjekte und 40 Bilder von Jugendlichen zu sehen. Die Bandbreite reicht von Öl- und Aquarellmalerei bis hin zu Holzarbeiten.
Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich stellte in seiner Festrede den verbindenden Charakter der Kunst in den Mittelpunkt. Schon vor mehr als 30.000 Jahren hätten Menschen Höhlenwände bemalt. Auch heute noch könnten diese Bilder berühren. Kunst sei eine Sprache, die Menschen über Zeit und Raum hinweg verbinde.
Kunst helfe außerdem, andere Perspektiven zu verstehen. Wer sich auf ein Werk einlasse, verlasse für einen Moment die eigene Alltagsrolle und könne sich besser in andere hineinversetzen. Gerade in der heutigen Zeit sei das besonders wertvoll, so Heinrich.
Für junge Menschen sei eine öffentliche Ausstellung eine wichtige Erfahrung. Sie würden erleben, dass ihre Arbeiten ernst genommen werden. Das stärke Selbstvertrauen und Persönlichkeit. Deshalb sei die Förderung von Kunst und Kultur auch eine Investition in die Zukunft einer Gemeinde.
Die Ausstellung ist noch am Samstag, 21. Februar von 9 bis 18 Uhr sowie am Sonntag, 22. Februar von 11.15 bis 18 Uhr im Pfarrheim St. Stephanus zu sehen.
