(rp) Beim Themenspaziergang der Geiselhöringer SPD am Samstagvormittag stellten Stadtrat und Bürgermeisterkandidat Ludwig Kerscher sowie die beiden Ortsvorsitzenden Barbara Kasberger und Marco Lang zentrale Punkte des Wahlprogramms der Geiselhöringer SPD vor.

SPD-Stadtrat und Bürgermeisterkandidat Ludwig Kerscher (Mitte) mit den beiden Ortsvorsitzenden Barbara Kasberger und Marco Lang erkundeten das Freizeitgelände und sind überzeugt: „Hier verschläft die Stadt eine Chance!“- Foto: Rainer Pasta

Ein Freizeitgelände, das für viele Geiselhöringer*innen lange ein Aushängeschild war, wirkt heute wie vergessen. Wer über den Kleinen König geht, sieht nicht nur schönen Baumbestand und neue Angebote, sondern auch zugewucherte Ecken, kaputte Hinweise und einen trockenen Teich.

Das Gelände habe nach Aussage Ludwig Kerschers eine lange Entwicklung hinter sich: Früher befand sich dort eine Mülldeponie, nach der Verfüllung folgte eine Bauschuttdeponie. Später wurde daraus ein Freizeitgelände der Stadt, das Bürger*innen gerne annahmen. Der Bayerwaldverein adelte den Kleinen König mit einer Krone, der OGV ergänzte das Areal um eine Obstwiese. Inzwischen zeigt sich die Anlage mit Baumbestand sowie einem Spiel- und Bewegungspark, aus Sicht der SPD aber in einem insgesamt problematischen Zustand.

Bürgermeisterkandidat Ludwig Kerscher sowie die beiden Ortsvorsitzenden Barbara Kasberger und Marco Lang zeigten sich nach einem Rundgang beschämt über den Zustand des Geländes. „Hier sieht man, wo das Interesse der Stadt liegt: Neue Spielgeräte (mit Zuschuss) für die Kleinen und Älteren: JA, Angebot für die Jugendlichen: NEIN, Pflege und Erhaltung: NEIN“, fasste Kerscher das Gesehene zusammen.

Nach Darstellung der SPD fehlen an mehreren Stellen Pflege und Instandhaltung. Hinweisschilder seien verschwunden oder in miserablem Zustand, der Teich sei trockengefallen, der Unterstand am Gipfel nur noch ein Schatten seiner selbst. Ein Thema, das aus Sicht der Beteiligten schon lange ungelöst ist, bleibe ebenfalls: Toiletten.

„So eine Anlage muss erhalten, gepflegt und weiterentwickelt werden“, sagte Kerscher. Für ihn müsse das Gelände auch wieder für Jugendliche interessant gestaltet werden. Als konkrete Idee nannte er einen Biker-Park, der den Hügel in seiner derzeitigen Form nutze und mit wenigen Ergänzungen aufgewertet werden könne. Auch für den trockengefallenen Teich habe er Ideen, die er gerne verwirklichen würde.