(pol) Ein sprengstoffverdächtiger Fund bei einer Verkehrskontrolle hat in der Nacht zum Freitag auf der A3 im Landkreis Regensburg eine Vollsperre in beide Richtungen ausgelöst. Zwei Personen wurden vorläufig festgenommen, Spezialisten des Bayerischen Landeskriminalamts waren im Einsatz. Die A3 ist zwischen Rosenhof (Landkreis Regensburg) und Kirchroth (Landkreis Straubing-Bogen) ist in beide Richtungen wieder frei befahrbar. (Stand: 12.20 Uhr).

Nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberpfalz fand die Kontrolle gegen 2 Uhr im Bereich der Anschlussstelle Wiesent / Wörth an der Donau statt. Betroffen war eine schwarze BMW-Limousine mit einer Fahrzeugführerin und einem männlichen Beifahrer. Im Fahrzeug wurden sprengstoffverdächtige Gegenstände festgestellt und sichergestellt.

Zur Gefahrenabwehr wurde die A3 großräumig gesperrt: In Fahrtrichtung Passau zwischen den Anschlussstellen Rosenhof und Wiesent, in Fahrtrichtung Nürnberg ab der Anschlussstelle Kirchroth. Der Verkehr wurde umgeleitet. Inzwischen ist die B8 stark ausgelastet. Es kommt immer wieder zu Stockungen.

Im Verlauf des Einsatzes sollte ein sprengstoffähnlicher Gegenstand zur weiteren Analyse transportiert werden. Da dieser nach polizeilichen Angaben nicht handhabungssicher war, sprengten Spezialisten des Bayerisches Landeskriminalamt gegen 8.45 Uhr einen Teil davon kontrolliert. Die Autobahn blieb danach weiterhin gesperrt. Die weiteren Ermittlungen übernahm das Landeskriminalamt.