(hs) Die Roten Raben Vilsbiburg bleiben in der Sparda 2. Liga Pro das Maß der Dinge. Beim Tabellenletzten BBSC Berlin setzte sich der Spitzenreiter souverän mit 3:0 (25:14, 25:11, 25:16) durch. Für den Auswärtssieg benötigten die Niederbayerinnen lediglich 54 Minuten.

Die personellen Voraussetzungen waren dabei eingeschränkt: Alayna Crabtree fehlte krankheitsbedingt, Trainer Guillermo Gallardo reiste mit nur neun Spielerinnen an. Zudem erschwerten die niedrigen Temperaturen in der Ballsporthalle Köpenick den Start. Dennoch übernahm Vilsbiburg von Beginn an die Kontrolle.
Mit druckvollen Aufschlägen und stabiler Annahme erspielten sich die Gäste früh eine klare Führung. Berlin agierte zu fehleranfällig, die Raben nutzten das konsequent aus. Über 8:2 und 18:8 ging der erste Satz deutlich mit 25:14 an Vilsbiburg.
Auch im zweiten Durchgang blieb das Kräfteverhältnis eindeutig. Die Raben reduzierten ihre Eigenfehler und setzten sich schnell auf 8:1 und 16:3 ab. Annie Hatch verwandelte den ersten Satzball zum 25:11. „Wir haben die Spannung und den Fokus gehalten“, sagte Spielführerin Pia Fernau.
Im dritten Satz leistete sich der Tabellenführer zunächst eine kurze Schwächephase und geriet in Rückstand. Nach einer Auszeit von Raben-Trainer Gallardo fand das Team jedoch zurück ins Spiel, glich aus und setzte sich vor allem in längeren Ballwechseln durch. Mit zunehmender Spielzeit machte sich die größere Stabilität bemerkbar. Annie Hatch sorgte für das 24:16, Julia Brandhuber verwandelte gleich den ersten Matchball.
„Die Mannschaft hat insgesamt sehr konzentriert gespielt“, bilanzierte Gallardo.
Nach zwei Regenerationstagen richtet sich der Blick auf das nächste Heimspiel am 31. Januar gegen Stralsund – das bislang einzige Team, das Vilsbiburg in dieser Saison bezwingen konnte.
