(ra) Lichter, Gesang und eine Sternwallfahrt prägten am Mittwoch das Patrozinium in Sankt Englmar: Die Pfarrgemeinde gedachte ihres Schutzpatrons, des seligen Engelmar, und erinnerte zugleich an dessen 926. Todestag.

Von links Abt Petrus-Adrian, Pater Simeon, Pater Antony und Frater Raphael – Foto: Franz-Xaver Six

Mit einer Sternwallfahrt zum Kirchplatz begann die Feier. Drei Wallfahrtszüge trafen sich dort mit Lichtern und wurden von Ortspfarrer Pater Simeon und den Konzelebranten empfangen. Anschließend zogen die Teilnehmenden gemeinsam in die Pfarrkirche ein.

Im gut besuchten Gottesdienst begrüßte Pater Simeon als Konzelebranten Abt Petrus-Adrian Lerchenmüller, Pater Antony und Frater Raphael vom Kloster Windberg. Zugleich bedauerte er, dass weitere Mitbrüder krankheitsbedingt nicht teilnehmen konnten. Musikalisch stimmten sich die Gläubigen mit dem Engelmar-Lied ein, das 2010 von Abt Petrus-Adrian Lerchenmüller getextet wurde. Der Objektchor „Ad Libitum“ begleitete sie.

Zusammentreffen der Wallfahrer am Kichplatz – Foto: Franz-Xaver Six

In der Predigt schlug Abt Petrus-Adrian einen Bogen in die Gegenwart: Er sprach davon, was ein Handy heute alles leisten könne, und nannte als Beispiel eine Aktivitäten-App, die Schritte zählt. Engelmar habe, so der Abt, sicher viele Schritte gemacht – zunächst auf dem Weg von Passau zu seinem späteren Wirkungsort und dann zu den Menschen vor Ort. Diese Schritte seien „gute Schritte“ gewesen, die geholfen und Rat gebracht hätten.

Pater Simeon dankte den Wallfahrer*innen und den Vorbeter*innen der Sternwallfahrt, den Konzelebranten sowie dem Chor mit Leitung und Orgelspieler.