(ra) Winzige Plastikteile finden sich mittlerweile fast überall in Böden, Gewässern und mehr und mehr auch in der Zellsubstanz von Pflanzen, Tieren und Menschen. Die Ursachen dieser Anreicherung der gesamten Umwelt mit Kunststoffteilchen sind vielfältig:

Achtlos weggeworfene Verpackungen, Kunstfasern im Abwasser aus den Waschmaschinen aber auch die Filter von Zigarettenkippen – alles dies und noch weit mehr wird im Lauf der Zeit zu immer feineren Teilchen zermahlen und kann auf diese Weise in den Stoffwechsel von Lebewesen gelangen.
Diesem Thema widmet sich die nächste Veranstaltung der Reihe „Im Gespräch“, mit der die ÖDP Straubing das Fachwissen von Expertinnen und Experten für alle interessierten Menschen erschließen will. Am Donnerstag, 22. Januar wird Dr. Bettina Schmeller, Fachärztin für Anästhesiologie und Praktische Umweltmedizin am Klinikum St. Elisabeth mögliche gesundheitliche Folgen der Anreicherung unserer Umwelt mit Mikroplastik darstellen.
Dabei wird es auch um die Frage gehen, welche Maßnahmen in öffentlicher und privater Verantwortung möglich sind, um Schäden zu vermeiden oder doch gering zu halten. Dr. Schmeller wird sich auch den Fragen des Publikums stellen. Die Veranstaltung findet im Hotel Gäubodenhof am Straubinger Theresienplatz statt und beginnt um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.
