500 Anmeldungen für Sonder-Impfaktion im Landkreis Landshut
(ra) Rund 500 Bewohner des Landkreises Landshut über 60 Jahren haben die kurzfristige Möglichkeit genutzt, unabhängig von Priorisierung und Impfbus-Zuteilung, sich mit dem Präparat von AstraZeneca noch in dieser Woche gegen das Corona-Virus immunisieren lassen zu können. Am Samstag war für diesen Zweck am Landratsamt Landshut eine eigene Nummer freigeschaltet. Landrat Peter Dreier dankte den Mitarbeitern für ihren Einsatz und die schnelle Organisation dieser zusätzlichen Termine, um den Impffortschritt im Landkreis Landshut weiter vorantreiben zu können.
Personen unter 60 Jahren dürfen mit AstraZeneca nur nach ausführlicher Beratung durch ihren Hausarzt geimpft und nicht im Impfzentrum behandelt werden.
Unterdessen liegt auch hinter den Mitarbeitern der Corona-Arbeitsgruppe am Staatlichen Gesundheitsamt Landshut ein arbeitsreiches Wochenende. Seit Freitag sind bei Bewohnern von Stadt oder Landkreis Landshut 119 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus festgestellt worden. Seit Pandemiebeginn vor über einem Jahr wurden insgesamt 10.681 Infektionen nachgewiesen und die Betroffenen mitsamt ihren Kontaktpersonen in häusliche Quarantäne überstellt. 9.395 konnten diese bereits wieder verlassen (+ 198). Aktuell sind 1 020 „laufende Infektionen“ bekannt, ein Minus von 80 gegenüber Freitag.
Am Wochenende wurde ein weiterer Todesfall gemeldet: Ein 80-jähriger Mann ist nach einem Krankenhausaufenthalt verstorben. Bei ihm wurde zwar das Corona-Virus festgestellt, es war aber eine andere Todesursache ausschlaggebend. Er geht aber dennoch in die offizielle Statistik mit ein, sodass mittlerweile 266 Todesfälle im Zusammenhang mit der Pandemie erfasst worden sind. Sowohl in der Stadt (239,7) als auch im Landkreis Landshut (266,4) sind laut Robert-Koch-Institut die 7-Tages-Inzidenzen gesunken.
In den regionalen Krankenhäusern ist die Zahl der Covid-Patienten auf den Normalstationen zwar auf 41 gesunken (- 6 gegenüber Freitag), auf den Intensivstationen sind aber weiter 19 Personen in Behandlung, die mit dem Corona-Virus infiziert sind (- 1). (Stand: 26. April)
