(ra) Mit einer riesigen Party ist am Wochenende die letzte Brass Wiesn in Eching (Landkreis Landshut) über die Bühne gegangen. Rund 15.000 Besucher feierten von Donnerstag bis Sonntag bei sommerlichen Temperaturen, ausgelassener Stimmung und mehr als 70 Acts auf fünf Bühnen. Gleichzeitig fiel der Startschuss für die Zukunft: Ab 2027 zieht das Festival nach Maxlrain im Chiemgau. Bereits mehr als 3.000 Fans haben sich im Vorverkauf Tickets für die Premiere vom 5. bis 7. August 2027 gesichert.

Zu den Höhepunkten in Eching gehörten Auftritte von Edmund, Oimara sowie Shantel & Bukovino Sound Club Soundsystem. Im Bierzelt begeisterten unter anderem der Senkrechtstarter RIAN, die Familienband FAM um Blasmusiklegende Ernst Hutter und die japanischen Musikerinnen von MOS, die erstmals in Deutschland auftraten. Auch das Sing-Along-Konzert mit Gwasch und rund 3.000 singenden Besucherinnen und Besuchern sorgte für Gänsehautmomente.
Für viele Gäste war die Ankündigung des neuen Festivalstandorts am Samstagmorgen ein emotionaler Moment. Nach zwölf Jahren verabschiedet sich die Brass Wiesn aus Eching und findet ab 2027 auf dem Gelände der Schlossbrauerei Maxlrain bei Bad Aibling eine neue Heimat.

Festival-Geschäftsführer Alex Wolff sprach von einer schwierigen Entscheidung. Ausschlaggebend seien vor allem die in den vergangenen Jahren deutlich gestiegenen Produktionskosten sowie die aufwendige Infrastruktur am bisherigen Festivalgelände gewesen. In Maxlrain seien viele Voraussetzungen bereits vorhanden, wodurch das Festival wirtschaftlicher und ressourcenschonender organisiert werden könne.
Zum Abschluss bedankten sich die Veranstalter bei den Besucher*innen, der Gemeinde Eching, den Künstlern, den Standbetreibern und den rund 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die das Festival Jahr für Jahr möglich gemacht haben.
