Landkreis Straubing-BogenStraubing

ZAW-SR erhält bestes Prüfungsurteil: Uneingeschränkter Bestätigungsvermerk

(jh) Die wirtschaftliche Handlungsweise und die Bücher des Zweckverband Abfallwirtschaft Straubing Stadt und Land (ZAW-SR) werden regelmäßig satzungsgemäß geprüft. Wirtschaftsprüfer Prof. Dr. Hanns Robby Skopp gab am Dienstag bei der Verbandsversammlung das Ergebnis bekannt: „Ich kann einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilen“. Das ist das bestmögliche Prüfungsurteil.

Die beiden Geschäftsleiter Anton Pirkl und sein Stellvertreter Gangolf Wasmeier hatten sich nichts besseres wünschen können. Der Wirtschaftsprüfer Prof. Dr. Hanns Robby Skopp hätte ihnen keine bessere Beurteilung in ihre Arbeitsvita schreiben können. Verantwortlich für den ZAW-SR fiel auch die Prüfung des Jahresabschlusses 2016 mit eine besten Prüfungsurteil aus. Prof. Dr. Skopp hatte die Übereinstimmung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes mit den für das Unternehmen geltenden Rechnungslegungsvorschriften beurteilt.

Wenn der Wirtschaftspürfer zu dem Ergebnis „uneingeschränkter Bestätigungsvermerk“ kommt , dann heißt das, dass keine wesentlichen Beanstandungen gegen die Buchführung, den Jahresabschluss und den Lagebericht vorlagen. Selbst, als anfängflich für 2016 noch mit einem negativen Ergebnis gerechnet worden war, konnte der Zweckverband am Jahresende sogar ein plus von 233.000 Euro gemacht werden. Dies hat letztendlich dazu geführt, dass für die Haushalte im Zweckverbandsgebiet für ein weiteres Jahr die Mülltonnenentlehrung stabil bleibt.

Postiv bewertete Prof. Dr. Skopp das Eigenkapital in Höhe von rund 31 Millionen Euro. Das ergibt einen Eigenkapitalanteil von fast 94 Prozent – was wiederum praktisch bedeutet, dass der ZAW-SR nahezu ohne Schulden dasteht. Das Rechnungsprüfungsamt der Stadt Straubing nahm die Unterlagen ebenfalls unter die Lupe. Dabei standen haushalts- und kommunalrechtliche Aspekte sowie die Achtung der Verbandssatzung im Mittelpunkt. „Wie können eine wirtschaftlich geordnete Führung bestätigen“, heißt es aus dem Rathaus.

Erwin Kammermeier, der Sprecher des Rechnungsprüfungsausschusses des Zweckverbandes, bilanzierte: „Es ist alles in bester Ordnung!“ Die vorsichtige Kalkulation sei durch das positive Ergebnis übertrofen worden. Demzufolge konne letztendlich auch von den Verbandsräten die Entlastung der Geschäftsleitung einstimmig erteilt werden.