VfB Straubing feiert ungefährdeten 4:0-Heimsieg
(ak) Der VfB Straubing holte sich am Donnerstag daheim souverän und völlig ungefährdet den Sieg und damit drei wichtige Punkte gegen den Abstieg. Die SpVgg Pfreimd versuchte zwar immer sportlich fair dagegen zu halten, war aber sowohl spielerisch als auch läuferisch zu schwach, um die Heimelf ernsthaft zu gefährden. Norbert Nuszpan war auf Straubinger Seite der Mann des Spieles, welchem alle vier VfB-Tore gelangen.
Vom Anpfiff weg legte die Heimelf unter der fehlerfreien Leitung von Schiedsrichter Markus Hertlein los wie die Feuerwehr. Keine Minute war gespielt, als der VfB-Anhang schon den Torjubel auf den Lippen hatte. Ludwig Hofer brachte einen Flankenball von der linken Seite zum am langen Pfosten lauernden Ahmed Ahmedov. Doch dieser köpfte das Leder knapp über die Querlatte. Keine 120 Sekunden die nächste VfB-Großchance: Dominick Wynn lief auf der rechten Seite seinem Gegenspieler davon und spielte den Ball flach zurück auf Ahmed Ahmedov. Dieser nahm das Leder aus etwa zehn Meter volley. Der Gästetorwart Michael Herrmann lenkte aber den Ball mit einer Glanzparade noch um den Pfosten.
In der 5. Minute wieder ein feines Solo von Dominick Wynn. Dessen flache Hereingabe fand am Fünferhalber Norbert Nuszpan. Dieser netzte eiskalt und unhaltbar zum 1:0 ein. In der 14. Minute spielte Pfreimd einen guten Konter. Über Dennis Lobinger kam der Ball zu seinem Bruder Bastian. Dessen Flachschuss von der Strafraumgrenze parierte aber VfB-Keeper Maximilian Schmierl gekonnt. Kurz darauf setzte sich Ahmed Ahmedov am rechten Strafraumeck gut durch und passte zum wieder völlig freistehenden Norbert Nuszpan. Aus spitzem Winkel erhöhte Nuszpan auf 2:0.
Nach 31. Minuten war das Spiel dann schon entschieden. Nach einer tollen Kombination über Dominick Wynn und Ahmed Ahmedov kam der Ball wieder zu Norbert Nuszpan. Und dieser erzielte mit seinem Treffer zum 3:0 einen lupenreinen Hattrick. Danach trat die VfB-Elf schon etwas auf die Bremse und ging mit diesem 3:0 in die Halbzeitpause.
Nach dem Wechsel schaltete die Heimelf dann mindestens um zwei Gänge zurück, ohne aber die Spielkontrolle zu verlieren. Pfreimd bemühte sich zwar um den Anschlusstreffer, doch die VfB-Abwehr um den starken Tsvetan Antov stand felsenfest. Die wenigen Bälle, welche auf das VfB-Tor trafen, wurden sichere Beute von Torwart Maximilian Schmierl. Der VfB hatte auch noch einige Möglichkeiten durch Ahmed Ahmedov, Dominick Wynn, Ludwig Hofer und dem eingewechselten Merdin Mehmedov, doch oft fehlte nun die letzte Präzession im Abschluss. Auch zeigte der beste Pfreimder Spieler, Torwart Michael Herrmann, einige schöne Paraden.
Einen Treffer zum Endstand von 4:0 erzielte Straubing durch Norbert Nuszpan: Einen Pfreimder Abschlag köpfte Radu Dumitru von der Mittellinie zurück Richtung Gästestrafraum. Norbert Nuszpan spritzte zwischen einem Gästeverteidiger und dem herauseilenden Torwart hindurch. Sein Lupfer sprang von der Torlinie genau in den rechten Winkel. Wenn es läuft, dann läuft`s.
„Es war heute richtig schon zuzuschauen. Kompliment an die Mannschaft, die uns allen einen richtig schönen Fußball-Nachmittag bereitet hat. Ich bin heute sehr stolz auf das Team“, stellte Straubings sportlicher Leiter Tobias Forster nach dem Schlusspfiff fest. Straubing holte so drei wichtige Punkte gegen den Abstieg und möchte nun auch am Sonntag in Burglengenfeld punkten.
Burglengenfeld spielt die sechste Saison in der Landesliga-Mitte. In der Saison 2015/2016 kickten die Oberpfälzer sogar ein Jahr in der Bayernliga-Nord. Auf der ASV-Kommandobrücke steht seit der Sommerpause mit Rainer Summerer und Harald Frankl ein Trainerduo. Auch im Kader gab es einige Veränderungen. Die ASV-Elf ist mit einigen Spitzenfußballern gespickt. Straubing fährt aber nicht als Punktelieferant nach Burglengenfeld. VfB-Trainer Helmut Wirth und seine Elf werden augenscheinlich immer mehr zu einer echten Einheit und mit der richtigen Einstellung und Taktik will man nun auch beim ASV punkten. Wirth kann dabei bis auf den im Aufbautraining befindlichen Adrian Droszczak wieder auf den gesamten Kader zurückgreifen.