Football

Timo Benschuh wechselt aus der Football-Bundesliga zu den Straubing Spiders

(ra) Wenn ein junger Spieler in seiner Karriere nur drei Jahre unterhalb der GFL gespielt hat, weil er auch im Nachwuchs bereits seine Sporen in der GFL Juniors verdient hat, im Nachgang bei den Herren sofort in der GFL2 abliefert und in seiner ersten Saison der #2 Receiver des Teams ist und seither in der GFL2 und später GFL zu den Top Receivern seiner Mannschaften gehört hat, dann braucht man eigentlich keine großen Vorreden mehr schwingen über den neuen Mann und Transfercoup bei den Straubing Spiders.

Timo Benschuh - Foto: L. Benschuh
Timo Benschuh – Foto: L. Benschuh

Timo Benschuh wechselt nun die Donau hinab von den Ingolstadt Dukes zu den Straubing Spiders, eins der größten bayerischen Receiver Talente wird nun in der Saison 2019 die Schuhe für die Spiders schnüren. Und die Fans der Spiders dürfen sich darauf freuen.

Benschuh begann seine Karriere bei den Juniors der Nürnberg Rams und war dort Teil der Mannschaft, das dann 2013 den Aufstieg in die GFL Juniors perfekt machte. Benschuh machte schon damals auf sich aufmerksam, da er die Mannschaft als bester Receiver in die GFL Juniors geführt hatte. Der Aufstieg für den jungen Receiver wollte ab diesem Zeitpunkt gar nicht mehr aufhören – auch in seiner ersten GFL Juniors Saison war er der führende Receiver im Team, bevor es dann 2015 zu den Herren in die GFL2 ging. Auch dort zeigte der Receiver, aus welchem Holz er geschnitzt ist, als er in einer 8-6 Saison der Rams der zweitbeste Receiver des Teams war.

Für die Saison 2016 wechselte er innerhalb der GFL2 zu den Ingolstadt Dukes, wo der erste Kontakt mit Sammy Farghali zu Stande kam. Und der neue Spiders Head Coach war sofort beeindruckt: „Wir hatten ihn ja schon erlebt, was er konnte. Gerade bei unserem Auswärtsspiel in Nürnberg, war er im Grunde der Einzige, der Plays machte gegen uns. Das Ganze hat sich dann sofort bewiesen, als wir ihn dann in den ersten Trainingseinheiten erleben durften. Da wusste ich – aus dem Burschen wird was.“

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Und so sollte es auch sein – 2016, im Jahr der ungeschlagenen Aufstiegssaison der Dukes – war er auch der führende Receiver der Dukes und hatte mit 50 Catches und elf Touchdowns maßgeblichen Anteil am Aufstieg in die GFL. Nach zwei erfolgreichen Jahren freut sich Benschuh auf die neue Herausforderung in Straubing: „Ich glaube die ganze Footballwelt in Deutschland hat mitbekommen, was da bei den Spiders passiert ist in 2018. Ein ‚junger‘ GFL-Verein, der auf so hohem Niveau arbeitet ist große Klasse und gleichzeitig eine spannende Herausforderung dabei zu sein.“

Das es überhaupt zum Wechsel in den Gäuboden kam, lag an vielen guten Gesprächen mit seinem ehemaligen Teamkollegen und jetzigem Head Coach Sammy Farghali, der bereits 2018 dessen Offense Coordinator in Ingolstadt war. Daher brauch auch der Kontakt nie ab, wie Benschuh sagt: „Durch unsere gemeinsame Zeit als Spieler und Coach haben wir natürlich eine tiefe Verbindung. Daher hatten wir viel Kontakt in der Offseason. Nach seiner Verpflichtung als Head Coach hatten wir schnell Gespräche und hatte dann auch mit der Sportführung sofort das Vertrauen gespürt in der Organisation der Spiders. Daher war es am Ende dann auch eine einfache Entscheidung.“

Für Ziele ist es noch zu früh – doch eine Richtung gibt der junge Receiver definitiv vor: „Ich bin nicht nach Straubing gekommen, um gegen den Abstieg zu spielen.“