Spatenstich für die Baumaßnahmen im Bereich Meidendorf
(ra) Der Spatenstich für die Baumaßnahmen an der Kreisstraße SR 49 zwischen Ochsenweiher und Meidendorf und anschließend an der Kreisstraße SR 3 zwischen Meidendorf und Perasdorf sorgte am Montag vor allem bei Windbergs Bürgermeister Helmut Haimerl für Erleichterung. „Ich bin wirklich sehr froh, denn viele Jahre wurde darüber bereits geredet und jetzt ist es endlich so weit. Gemeinsam mit der Maßnahme an der SR 3 und dem neuen Baugebiet in unserer Gemeinde ist das nun ein perfekter Einklang“, so Haimerl.

Seit Jahren befinden sich die beiden Kreisstraßen in einem schlechten Zustand. „Es musste jetzt etwas getan werden, auch wenn die Verkehrsbelastung auf beiden Straßen nicht die allerhöchste im Landkreis ist“, so Landrat Josef Laumer. Schon einmal war die Maßnahme geplant, musste dann aber wegen der fehlenden Fördermittelzusage verschoben werden. Jetzt wurden die Fördermittel nach dem Bayerischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz zugesagt und in das Förderprogramm aufgenommen. Für die Gesamtkosten von rund eine Million Euro bei der SR 3 werden rund 400.000 Euro Fördermittel erwartet, für die Kosten von rund 1,11 Millionen Euro bei der SR 49 rund 500.000 Euro an Fördermitteln.
Die beiden Bauvorhaben wurden jeweils als separate Baumaßnahmen geplant und ausgeschrieben und werden von der Firma STRABAG durchgeführt. „Auf der SR 49 findet eine Oberbauverstärkung auf rund 2.335 Metern Länge und eine Verbreiterung auf 4,75 Meter statt, auf der SR 3 eine Oberbauverstärkung auf knapp vier Kilometern Länge“, erläuterte Markus Fischer, Leiter der Tiefbauverwaltung am Landratsamt.
Perasdorfs Bürgermeister Thomas Schuster freut sich vor allem auf den weiteren Bauabschnitt zwischen Meidendorf und Perasdorf und dann auch das Reststück der SR 3 zwischen Perasdorf und Hintersollach im kommenden Jahr. „Wenn das geschehen ist, wird die gesamte Kreisstraßenstrecke von Bogen über Meidendorf, Perasdorf, Hintersollach und weiter nach Sankt Englmar dann komplett ausgebaut sein“, erklärt Markus Fischer.