Leben und Karriere des Franz Beckenbauer
(ra) Franz Beckenbauer gehört ohne jeden Zweifel zu den größten Legenden des deutschen Fußballs. Beckenbauer gelang es sowohl als Spieler als auch als Trainer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft den Weltmeistertitel zu gewinnen. Auch nach dem Tod des Fußball-Kaisers bleiben seine Verdienste unvergessen. Aus diesem Grund lohnt es sich definitiv, einen Blick auf die Karriere und das bewegte Leben des Franz Beckenbauer zu werfen.
Franz Beckenbauer und der FC Bayern München

Franz Beckenbauer ist beim FC Bayern München eine echte Vereinsinkone. Auch nach der aktiven Karriere des Kaisers gehörte der FC Bayern München zu den stärksten Mannschaften Europas. Sportwetten-Tipps auf den Bayern München werden bei zahlreichen Online Wettanbietern angenommen. Wer hingegen lieber spannende Slots und Tischspiele ausprobieren möchte, sollte in jedem Fall einen Blick auf die Mountberg Limited Casinos Liste werfen.
Franz Beckenbauer feierte sein Debüt in der deutschen Fußball-Bundesliga am 6. Juni 1964 für den FC Bayern München. Im Alter von gerade einmal 18 Jahren debütierte Franz Beckenbauer in einem wichtigen Duell in der Aufstiegsrunde zur deutschen Bundesliga. Sein Verein, der FC Bayern München, trat im Hamburger Volksparkstadion gegen den FC St. Pauli an. Beckenbauer konnte in dieser Begegnung einen perfekten Einstand feiern, da die Bayern das Spiel gewonnen und er mit einem Tor maßgeblichen Anteil an diesem wichtigen Sieg hatte.
Während seiner aktiven Karriere spielte Franz Beckenbauer mit vielen weiteren deutschen Fußball-Legenden zusammen. Mit seinem langjährigen Weggefährten, dem Münchener Torwart Sepp Maier, konnte er in der Saison 1968/1969 seine erste deutsche Meisterschaft mit dem FC Bayern München feiern.
Insgesamt erreichte Beckenbauer mit dem FC Bayern vier deutsche Meisterschaften, wodurch er in jedem Fall auch zu den erfolgreichsten Spielern in der Geschichte des ruhmreichen Vereins gehört.
Das Jahr 1974 gehörte jedoch ohne Zweifel zu den erfolgreichsten Spielzeiten des Kaisers. Wie kaum ein anderer Spieler auf der Welt interpretierte Beckenbauer die Position des Liberos. Besonders seine unvergleichbaren Dribblings machten den Star des FC Bayern München zu einer herausragenden Fußball-Persönlichkeit seiner Zeit. Nicht wenige Experten hielten Beckenbauer für den besten und wichtigsten Spieler weltweit.
Die Deutsche Meisterschaft des FC Bayern München im Jahr 1974 sollte in dieser Saison allerdings nicht der einzige Titel bleiben. Nur wenige Tage später gewann Beckenbauer mit Bayern auch den damaligen Europapokal der Landesmeister. Die Titel wurden ausgiebig auf dem Münchner Marienplatz vor den euphorischen Fans gefeiert.
Drei Jahre später, nach der legendären Spielzeit 1974, wechselte Franz Beckenbauer vom FC Bayern München zu New York Cosmos nach Amerika. Beim US-amerikanischen Fußballverein spielte er unter anderem mit der brasilianischen Legende Pelé zusammen. Im Jahr 1980 kehrte Franz Beckenbauer allerdings in die Bundesliga zurück.

Er spielte dann jedoch nicht für seinen eigentlichen Stammverein Bayern München, sondern für den Hamburger SV. Auch mit den Norddeutschen gelang Franz Beckenbauer das Kunststück, eine erneute Deutsche Meisterschaft zu gewinnen. Seine Karriere als Spieler beendete Franz Beckenbauer dann im Jahr 1983.
Franz Beckenbauer in der deutschen Fußballnationalmannschaft
Neben den großen Erfolgen, die Franz Beckenbauer mit dem FC Bayern München erzielen konnte, gehören auch Titel in der deutschen Fußballnationalmannschaft. Im Jahr 1974 gewann Franz Beckenbauer zunächst die Deutsche Meisterschaft sowie den Europapokal der Landesmeister mit den Bayern. Im gleichen Jahr schaffte Franz Beckenbauer jedoch auch mit der Fußballnationalmannschaft den großen Sieg und gewann die Weltmeisterschaft im Jahr 1974.
Nach seinem Karriereende als aktiver Spieler im Jahr 1983 sollte es um Franz Beckenbauer jedoch nicht lange ruhig bleiben. Im Jahr 1984, kurz nach seinem 39. Geburtstag, übernahm Franz Beckenbauer das Traineramt bei der deutschen Fußballnationalmannschaft.
Seine großen Erfolge als Spieler konnte Franz Beckenbauer auch als Trainer ohne weiteres fortsetzen. Im Jahr 1990 wurde er als Trainer mit Deutschland erneut Weltmeister und zeigte, dass er auch als Fußballtrainer über unglaubliche Fähigkeiten und Fachwissen verfügte.

Franz Beckenbauer als Vereinstrainer
Nach dem WM-Titel 1990 mit Deutschland versuchte sich Franz Beckenbauer ebenfalls als Vereinstrainer im Tagesgeschäft. Zunächst heuerte er in Frankreich bei Olympique Marseille an. Seinen Erfolg als Trainer konnte er bei den Franzosen allerdings nicht fortsetzen. Seine Tätigkeit dauerte nur rund sechs Monate.
Anschließend übernahm er zweimal das Traineramt bei seinem Stammverein FC Bayern München. Eine Periode als Trainer bei den Bayern war allerdings nur interimsweise. Seine großen Erfolge als Spieler bei Bayern konnte er auf der Trainerposition allerdings nicht wiederholen. Seine Stationen gingen ebenfalls nur über ein halbes Jahr, sodass Franz Beckenbauer seine Trainerkarriere im Anschluss nicht weiter fortsetzte.
Beckenbauer holt die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 nach Deutschland
Nach dem Ende seiner Karriere als Trainer blieb Franz Beckenbauer dem Fußball allerdings weiterhin treu. Er war als Funktionär beim DFB tätig. Ihm gelang es, die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2006 nach Deutschland zu holen. Im Nachhinein traten allerdings einige Unstimmigkeiten zum Vergabeverfahren auf, die bis heute nicht abschließend geklärt werden konnten.
Das Privatleben von Franz Becken
Franz Beckenbauer war dreimal verheiratet. Im Jahr 2015 musste er durch den Tod seines Sohnes einen schweren Schicksalsschlag verkraften. Zuletzt war Franz Beckenbauer nur noch selten in der Öffentlichkeit zu sehen.
Nach einer Herzoperation und einer Augenerkrankung galt Beckenbauer als gesundheitlich stark angeschlagen und starb schließlich am 7. Januar 2024. Beckenbauer wird allerdings als Mensch und als Fußballer unvergessen bleiben und immer zu den größten Persönlichkeiten des deutschen Sports gehören.