Industrietrends der Zukunft auf der IntraSmart 2019
(ra) Professoren, Unternehmen und Entscheider der Industrie kam am Dienstag ins Technologiezentrum der Hochschule Landshut (TZ Puls) in Dingolfing. Dort fand die 3. InstraSmart statt. Herbert Stadlbauer, Beiratsvorsitzender des TZ Puls, zeigte sich erfreut, dass die IntraSmart inzwischen einen festen Platz im Kalender der Unternehmen habe und insgesamt 27 Aussteller gewonnen werden konnten, sich auf der IntraSmart zu präsentieren.

Unter dem diesjährigen Motto „Wachstum managen – Prozess, Technik und Mensch skalieren” widmeten sich Digitalisierungsexperten der Frage, wie intelligente Arbeitsprozesse und das Miteinander von Mensch und Maschine im digitalen Zeitalter gestaltet werden können. 18 Fachvorträge boten den rund 120 Entscheidern aus der Industrie Impulse für Produktion und Prozessoptimierung. Zu den Themen zählten smarte Produktion, kritische Infrastrukturen und Lean Management.
Hochkarätige Keyspeaker
Die drei Keyspeaker Dr.-Ing. Andreas Schmid von der Funkwerk AG, Bastian Nominacher, CEO der Celonis SE und Hans-Walter Borries, stellvertretender Vorstandsvorsitzender vom Bundesverband für kritische Infrastrukturen bildeten die Highlights des Kongressprogramms und gaben wegweisende Denkanstöße. Ein heiß diskutiertes Thema griff Schmid in seiner Keynote auf. Er sprach über Künstliche Intelligenz, die aktuellen Entwicklungen und welchen Einfluss sie auf die Produktionsplanung schon jetzt haben kann. Schmid resümierte, dass KI zwar kein „Allheilmittel ist, aber eine sinnvolle Erweiterung zur Optimierung der Geschäftsprozesse“.

Politische Unterstützung
Die IntraSmart konnte sich erneut über die politische Unterstützung des bayerischen Staatsministers für Wissenschaft und Kunst Bernd Sibler freuen, der die Schirmherrschaft übernahm. Der gebürtige Niederbayer meldete sich per Video-Botschaft zu Wort und hob die Bedeutung der Messe und des TZ Puls für die Zukunft von Wirtschaft und Forschung in der Region heraus.