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In Bad und Küche Wasser sparen: Mit diesen Tipps gelingt es

(ra). Wasserknappheit ist in Deutschland glücklicherweise noch kein Thema. Im Hinblick auf die Zukunft sollte aber auch in der Bundesrepublik versucht werden, Wasser zu sparen, um sicherzustellen, dass die lebenswichtige Ressource auch für nachfolgende Generationen zur Verfügung steht.

Im Alltag gibt es zahlreiche Möglichkeiten, den Wasserverbrauch zu reduzieren: Vor allem in der Küche und im Badezimmer lässt sich dies bereits mit einfachen Mitteln erreichen.

Wasser sparen
Die Spülmaschine kann energie- und ressourcenschonend sein – Foto: Pixabay

Abspülen von Hand oder mit der Spülmaschine: Was empfehlen Experten?

Ein beliebter Helfer in der Küche ist in vielen Haushalten die Spülmaschine. Besonders bei Familien mit mehr als drei Mitgliedern ist das Gerät oftmals nicht aus dem Alltag wegzudenken. Immer wieder kommt in diesem Zusammenhang die Frage auf, ob das Spülen von Hand oder das Verwenden des Geschirrspülers energieeffizienter und wassersparender ausfällt. Grundsätzlich können beide Varianten energie- und ressourcenschonend ausfallen – wenn sie korrekt durchgeführt werden. Wer mit der Hand abwäscht, sollte darauf achten, nicht jedes einzelne Teil unter fließendem Wasser zu reinigen, da dies den Wasserverbrauch unnötig erhöht. Es ist stattdessen sinnvoller dreckiges Geschirr zu sammeln, und dann alles zusammen in warmem, aber nicht zu heißem Wasser zu säubern. Hat sich Fett in der Pfanne eingebrannt oder sind Töpfe besonders stark verschmutzt, ist ein vorheriges Einweichen mit warmem Wasser und Spülmittel ratsam.

Die Geschirrspülmaschine sollte nur dann zum Einsatz kommen, wenn sie voll befüllt ist: Jeder Spülgang benötigt Strom und natürlich auch Wasser, und eine nur halbvolle Maschine bedeutet automatisch einen unnötigen Verbrauch. Um möglichst viel Wasser und Energie zu sparen, ist es sinnvoll, bei Spülmaschine und Waschmaschine gleichermaßen das Eco-Programm einzustellen. Auch wenn dies eine längere Laufzeit bedeutet, empfehlen Experten unbedingt, auf diese energiesparende Einstellung zurückzugreifen. Letztendlich hängt der Wasserverbrauch beim Abwaschen aber auch immer von den individuellen Gewohnheiten ab.

Wasser sparen
Körperhygiene ist wichtig, aber muss es immer ein Vollbad sein? – Foto: Pixabay

Im Badezimmer weniger Wasser verbrauchen: So gelingt es

Körperhygiene ist wichtig und darf nicht vernachlässigt werden. Aber auch beim Zähneputzen, Duschen und Waschen kann durchaus Wasser gespart werden, ohne dass Abstriche beim Komfort oder bei der Sauberkeit gemacht werden müssen. Einer der bekanntesten Spartipps in diesem Zusammenhang ist das Wechseln vom Vollbad zur Dusche. Wird die Badewanne gefüllt, verbraucht dies nicht nur sehr viel Wasser, sondern auch Energie. Wer nicht mehr jeden Tag badet, sondern sich stattdessen für das Duschen entscheidet, kann eine beträchtliche Menge Wasser einsparen. Ein Vollbad pro Woche etwa reicht aus und führt außerdem dazu, dass das wohltuende Bad als etwas Besonderes empfunden wird.

Zusätzlich lassen sich spezielle Duschköpfe im Handel erwerben, die weniger Wasser durchlassen als herkömmliche Produkte. Die verringerte Wassermenge ist beim Duschen nicht spürbar, macht aber bereits einen großen Unterschied. Während des Einseifens sollte das Wasser abgestellt werden, denn sonst laufen viele Liter einfach ungenutzt in den Abfluss. Das gilt auch beim Zähneputzen: Wird das Wasser abgedreht, während geputzt wird, gelingt jeden Tag eine Wasserersparnis, die sich lohnt. Wer dazu noch die Wassertemperatur um ein bis zwei Grad senkt, leistet einen entscheidenden Beitrag zum Energiesparen im eigenen Haushalt. Dazu sollte die ganze Familie angehalten werden, denn drohende Wasserknappheit ist ein wichtiges Thema, das uns alle angeht.