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Handball-Bundesliga vor Re-Start: So geht’s wieder los

(ra). Die Sport-Diskussionen in der Öffentlichkeit drehen sich in den zurückliegenden Tagen nahezu immer nur um ein Thema. Soll die Fußball Bundesliga mit oder ohne Zuschauer starten? Dabei wird gänzlich vergessen, dass sich im Hintergrund auch andere Sportarten bereits wieder in Stellung bringen, für die die Zuschauer-Einnahmen sogar noch wichtiger sind. An erster Stelle steht hierbei sicherlich der Handball.

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Die Saison 2019/20 wurde sowohl bei den Frauen als auch bei den Männer vorzeitig beendet. Doch wie geht’s weiter? Die HBL – die Handball Bundesliga der Männer – hat bereits vor Monaten ein ausführliches Hygienekonzept vorlegt. Der Plan wurde gemeinsam mit der Basketball Bundesliga sowie der Eishockey DEL erarbeitet. Ist von einer vorgesehenen Umsetzung auszugehen?

Der Plan der Handball Frauen-Bundesliga

Die Frage kann nicht mit einem klaren Ja oder Nein beantwortet werden. Letztlich ist die Zuschauerzulassung in den Hallen ein Politikum, nicht mehr oder weniger. Fakt ist, die HBF – die Handball Bundesliga der Frauen – gibt den Startschuss.

Der erste Spieltag der neuen Saison ist fürs erste September-Wochenende angesetzt. Über die Fans in der Halle werden letztlich die Ordnungs- und Gesundheitsämter vor Ort entscheiden. Es kann also mit recht unterschiedlichen Zuschauerzahlen gerechnet werden. „Die zulässigen Zuschauerzahlen sind dabei aber von den behördlichen Vorgaben abhängig und variieren von Standort zu Standort„, erklärte der HBF-Vorstandsvorsitzende Andreas Thiel.

So geht’s bei den Männern weiter

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Die Männer werden Anfang Oktober wieder ins Punktspiel-Geschehen einsteigen. Frank Bohmann, Geschäftsführer der Handball Bundesliga hat klare, verständliche und drastische Worte gefunden. Laut Bohmann müsse man zurück ins Geschäft, sonst sei der Sport in der heutigen Form sehr schnell Geschichte. Bohmann rechnet in der Anfangsphase mit einer Hallen-Auslastung von 20 Prozent bis zu 50 Prozent.

Die Clubs werden vorab einige Vorbereitungsturniere bestreiten, um die Hygiene-Konzepte in der Praxis zu testen. Am BGV Handball Cup werden die Rhein-Neckar Löwen, Frisch Auf Göppingen, der TVB Stuttgart, HBW Balingen-Weilstetten, die SG BBM Bietigheim und die HSG Konstanz teilnehmen. Im Westen des Landes stehen der VfL Gummersbach, der Bergische HC und TUSEM Essen gemeinsam auf dem Parkett.

Handball-Wetten: Immer beliebter bei den Buchmachern

Mit dem Start der Frauen Bundesliga und der Männer-Vorbereitungsturniere wird’s natürlich auch bei den Buchmachern wieder Handball Wetten geben. Die Sportart ist für die Wettanbieter gerade in Mitteleuropa in den zurückliegenden Jahren immer wichtiger geworden. Handball Wetten gibt’s für alle relevanten Meisterschaften weltweit, wobei die deutschen Ligen aufgrund ihrer Extra-Klasse neben den internationalen Wettbewerben eine Sonderrolle einnehmen.

Besonders reizvoll sind bei den Handball Wetten die Handicap Tipps. Wer die Favoriten mit einem rechnerischen Rückstand ins Spiel schickt, kann die eigentlich niedrigen Handball Wettquoten noch auf ein Top-Niveau bringen.

Apropos Handball Wettquoten. Die ersten Buchmacher haben bereits die Meister-Quoten für die Männer Bundesliga Saison auf dem Bildschirm. Der Topfavorit auf den Titel ist der THW Kiel. Folgend die Meisterquoten für die fünf Top-Teams am Beispiel von bwin:

  1. THW Kiel: 1,30
  2. SG Flensburg-Handewitt: 5,00
  3. Rhein-Neckar Löwen: 7,00
  4. SC Magdeburg: 26,00
  5. TV Melsungen: 101,00

Auf internationaler Ebene dürften die deutschen Clubs ebenfalls eine gute Rolle spielen. In der Champions League der Männer wird nur der FC Barcelona vor dem THW Kiel eingestuft. Bei den Damen sind die deutschen Chancen nicht ganz brillant, wie Champions League Siegquote von 101,0 für die SG BMM Bietigheim zeigt.