Gebühren für Müllabfuhr seit zehn Jahren stabil – Weiterhin keine Erhöhung zu erwarten
(jh) Trotz eines erweiterten Leistungsspektrums konnten seit 2007 die Gebühren für die Mülltonnenentleerung im Gebiet des Zweckverbandes Abfallwirtschaft Straubing Stadt und Land (ZAW-SR) stabil gehalten werden. Wie Geschäftsleiter Anton Pirkl am Dienstag in der Verbandsversammlung bekannt gab, werde alles versucht, dies in den nächsten Jahren so zu belassen.
Derzeit rechnet die Geschäftsleitung beim ZAW-SR für das Jahr 2017 mit einem Defizit von rund 425.000 Euro. Geplant war Anfangs ein Minus von 508.000 Euro. Und bis zum Jahresende kann sich noch einiges ins Positive bewegen. Mit zu optimistischen Prognosen ist man beim ZAW-SR zurückhaltend. Für das vergangene Jahre war ursprünglich auch von einem sechsstelligen Defizit ausgegangen worden – am Schluss konnten sogar Plus von 233.000 Euro bilanziert werden.
„Der Unsicherheitsfaktor ist unter anderem der Erlös bei der Verwertung der Abfälle. Schrott und Papier haben sie in den letzten Monaten wieder etwas erholt und spült uns etwa mehr Geld in die Kasse, als erwartet“, erklärte dazu Anton Pirkl. Auch bei den Personalkosten und den Fahrzeugreparaturen liegt der ZAW-SR derzeit unter dem Ansatz.
Positiv beeinflusst wird das Ergebnis durch den Zuwachs der Kunden. Durch die Ausweisung von Baugebieten erhöhte sich im vergangenen Jahr die Zahl der Restmülltonnen auf 49.308 (2010: 45.710, 2000: 40.505). Auch die Anzahl der Biotonne und der Papiertonne wächst weiterhin an. Natürlich wächst damit auch der Erlös aus den Abfallgebühren. 2016 lag er bei knapp über acht Millionen Euro.