FSV VfB Straubing mit 0:1-Niederlage beim TSV Langquaid
(ak) Ein Drittel der Saison ist gespielt und wie in der Vorsaison befindet sich der FSV VfB Straubing nach der vierten Saisonniederlage erneut im Tabellenkeller der Bezirksliga-West. Der FSV VfB hat sich gegenüber des Vorjahres spielerisch zwar klar verbessert, durch schwerwiegende individuelle Fehler fängt man sich aber zu leichte Gegentore und die Offensive ist mit der aktuellen Chancenverwertung leider nicht bezirksligatauglich. Nach diesem Muster verlief am Samstag auch das Spiel in Langquaid.
Wieder einmal wurde ein halbes Dutzend hochkarätiger Chancen nicht genutzt und durch einen individuellen Fehler vom FSV VfB-Torwart erhielt Straubing in der zweiten Halbzeit das entscheidende Gegentor zur 0:1-Niederlage.

Der FSV VfB war unter der sehr guten Leitung von Schiedsrichter Jan Eringer vom Anpfiff weg klar spielbestimmend und ließ Ball und Gegner gekonnt laufen. Logische Folge waren drei Großchancen für Straubing, welche aber vergeben wurde. Pech hatte Gabriel Franceschini Machado einen tollen Distanzschuss an die Querlatte nagelte. Auch Max Legler traf nur die Querlatte, aber nur aus nicht mal 50 cm vor dem leeren Tor. Die Hausherren waren vor der Pause nur durch zwei Standardsituationen gefährlich, hier war aber FSV VfB-Torwart Alexander Kister jeweils zur Stelle.
Nach dem Wechsel kamen die Gastgeber besser in das Spiel und lange Zeit neutralisierten sich beide Teams. Nach gut einer Stunde unterlief dann ausgerechnet dem ansonsten starken FSV VfB-Keeper Alexander Kister ein kapitaler Fehler und Stefan Schauer brauchte das Leder nur noch in das leere Tor zur 1:0-Führungstreffer einköpfen.
Das dieses Tor auch den Endstand bedeute lag daran, dass der FSV VfB in der Schlussphase erneut zwei Großchancen zum Ausgleich nicht nutzen konnte. Erst vergab Felix Jobst in zentraler Position gut zehn Meter vor dem Tor und schließlich köpfte Max Leger das Leder aus Nahdistanz noch über das Tor. Damit stand die nächste völlig überflüssige Niederlage fest. Spielerisch ist dem FSV VfB-Elf kein Vorwurf zu machen, doch vor allem der Torabschluss scheint sich zu einer Kopfsache entwickelt zu haben. So befindet Straubing aktuell im Tabellenkeller, wobei eigentlich die Holm-Elf dort absolut nichts verloren hat.
FSV VfB-Trainer Torsten Holm zum Spiel: „Wie in den vorangegangenen Spielen machen wir zu Beginn der Partie unsere Chancen nicht, um das Spiel zu beruhigen und auf unsere Seite zu ziehen. Unter anderem hatten wir zwei Lattenschüsse aus kürzester Distanz. Nach 25 Minuten ist der Gegner besser ins Spiel gekommen und hat uns den Schneid abgekauft. Gerade nach der Pause hat Langquaid richtig gut und aggressiv angelaufen. Damit hatten wir Probleme. In Folge dessen haben wir nach einem riesen Patzer das 0:1 bekommen. Wir haben noch einmal alles probiert. Aber momentan ist es wie verhext.“