Freie Demokraten informieren sich über Stadttheater
(ra) Der Kreisverband der FDP Landshut-Stadt informierte sich am Freitag über die bauliche Zukunft des Stadttheaters. Oberbürgermeister Alexander Putz führte die interessierten Mitglieder durch die Ausstellung der Wettbewerbsergebnisse in der Hauptfeuerwache. Er erläuterte die verschiedenen Entwürfe, die zum Teil aus Wien, Paris und Barcelona eingereicht wurden, und stellte sowohl deren Vorzüge als auch die Gründe heraus, die zur Ablehnung führten.

Sehr interessant war zu sehen, wie dieses städtebaulich wichtige Areal von den verschiedenen Architekten interpretiert wurde. Dies unter den Gegebenheiten des Denkmalschutzes an der Wittstraße sowie einer zu allen Seiten ansprechenden Fassade. „Ich bin überrascht, wie unterschiedlich die Entwürfe sind, auch in ihrem Volumen“ so ein Mitglied des FDP-Kreisverbands. Während ein freier Zugang zur Isar mit Stufen, die im Sommer zum Verweilen einladen, allgemein auf Begeisterung stieß, hatte man bei anderen Entwürfen schnell den Eindruck, dass die Umgebung mit Blick auf Martinskirche und Burg nicht wirklich gewürdigt wurde.
Alexander Putz stellte zum Abschluss die Vorzüge und Details des Siegerentwurfs vor. Der im hinteren Teil vorgesehene bauliche Abstand zum Bernlochner-Komplex und die dadurch entstehende Möglichkeit eines Theatergartens wurde ausnehmend positiv gesehen. Auch die Vorstellung, in der Theaterpause im oberen Foyer mit Blick auf die Isar zu stehen, versetzte die Anwesenden beinahe ins Schwärmen. Und doch gab es auch kritische Stimmen. Würde ein wenig mehr Extravaganz einer Stadt wie Landshut nicht gut stehen? Ist der Siegerentwurf nicht zu zurückhaltend, trotz der exponierten Lage?
So entstand eine kurze aber muntere Diskussion, die selbstverständlich nicht zu einem Konsens führte, was die bauliche Ausführung betraf. Einigkeit herrschte dafür aber im Hinblick auf die Notwendigkeit, den Stadteingang an dieser Stelle aufzuwerten und der Hoffnung einer zeitlich nicht allzu fernen Umsetzung.