Landkreis LandshutLandshut

Finanzspritze der Wirtschaftsjunioren zur Unterstützung der Palliativmedizin

(ra) Dieses Jahr unterstützen die Wirtschaftsjunioren Landshut die Arbeit des Fördervereins Palliativmedizin Landshut e.V. mit einer großzügigen Spende. Die Vorstände der Wirtschaftsjunioren, Alois J. Paukner und Ingo Fahle, übergaben am Montag einen Scheck über insgesamt 3.500 Euro an Prof. Dr. Martin Anetseder, den 1. Vorsitzenden des Fördervereins für die Palliativmedizin Landshut eV.

Insgesamt 3.500 Euro zugunsten der Palliativstation nahmen (v.l.) die Spendenbeauftragte Liane Paukner und 1. Vorsitzender Prof. Dr. Martin Anetseder vom Förderverein Palliativmedizin Landshut e.V. von den Vorständen der Wirtschaftsjunioren Landshut, Alois J. Paukner und Ingo Fahle entgegen – Foto: Wirtschaftsjunioren Landshut e. V.

Der Betrag wurde anlässlich der Weihnachtsfeier der Wirtschaftsjunioren gesammelt. „Die schwerstkranken und sterbenden Menschen auf der Palliativstation am Krankenhaus Landshut-Achdorf, deren liebevolle Pflege, aber auch die Begleitung der Angehörigen in dieser schwierigen Phase zu unterstützen, das liegt uns sehr am Herzen“, sagte Alois Paukner.

Auf der Palliativstation am Krankenhaus Landshut-Achdorf steht für das multidisziplinär arbeitende Team die Lebensqualität der Patienten im Vordergrund. Um das Leben der Patienten mit einer unheilbaren, fortschreitenden Erkrankung möglichst schmerz- und beschwerdefrei zu gestalten, arbeiten speziell ausgebildete Ärzte und Pflegekräfte, Sozialarbeiter, Physiotherapeuten, Seelsorger, Atem-, Kunst- und Musiktherapeuten sowie ehrenamtliche Hospizbegleiter des Hospizvereins Landshut zusammen. Hauptziel ist die körperliche und seelische Stabilisierung der Patienten, so dass eine Entlassung nach Hause, ins Pflegeheim oder bei Bedarf ins Hospiz Vilsbiburg möglich wird.

In einem kurzen Vortrag bei der Weihnachtsfeier wurde darüber berichtet, wie das Geld eingesetzt wird. „Mit den Spenden finanzieren wir Therapien, die nicht von den Kassen bezahlt werden, kleinere Wünsche der Patienten und so wichtige Maßnahmen wie die Brückenpflege, einen kostenlosen Service der Palliativstation“, sagte Dr. Franz Käser, zweiter Vorsitzender des Fördervereins für die Palliativmedizin in Landshut e.V. Die Brückenpflege organisiert die weitere Versorgung zusammen mit dem Sozialdienst des Krankenhauses, stellt Kontakt mit behandelnden Ärzten her und vermittelt ambulante Pflegedienste oder die Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung, wenn schwerstkranke Patienten die Palliativstation verlassen können.