Effizient und innovativ: Moderne Agrartechnik im Fokus der Landwirtschaft
(ra). Ohne den Einsatz hocheffizienter Landmaschinen sähe es auf vielen Tellern der Welt ziemlich düster aus. Wo auch immer es Getreide oder Futtermittel für Tiere zu ernten gilt, greifen Landwirte heute auf moderne Agrartechnik zurück. Welche Eigenschaften zeichnen sie aus und was ist wichtig, um Landmaschinen fit für ihren nächsten Einsatz zu machen? In diesem Artikel werden zukunftsweisende und sicherheitsrelevante Aspekte gebündelt.

Bei Aussaat und Ernte: Maschinen heute mit GPS-Steuerung auf Feldern unterwegs gilt es, auf dem fruchtbaren Ackerboden Furchen für die Aussaat von
– Mais,
– Zuckerrüben oder
– Raps
zu ziehen, kommt schweres Gerät zum Einsatz. In der traditionellen Landwirtschaft mussten sich Agrarwirte besonders gut darauf konzentrieren, ein System zu entwickeln, mit dem Felder so effektiv wie möglich bestellt werden können. Dabei konnte es passieren, dass einige Bahnen vom Mähdrescher mehrfach abgefahren wurden. Dies lässt sich bei der modernen Alternative vermeiden, denn hierbei kommt immer häufiger GPS-gestützte Technik zur Anwendung. Das gilt gleichermaßen für zeitgenössische Drillmaschinen wie auch für einen bei der Ernte eingesetzten Mähdrescher.
Durch die GPS-Technik merkt sich die Landmaschine, wo entlang sie sich genau bereits über das Feld bewegt hat. Der Vorteil ist, dass eine solche Maschine mit einer unvergleichlichen Effizienz unterwegs ist. Für die Wirtschaftlichkeit des Agrarbetriebes hat dies eine große Bedeutung. Daher ist es je nach Betriebsgröße und Umfang der Felderbestellung auch so wichtig, so früh wie möglich auf GPS-gesteuerte Agrarmaschinen umzustellen. Mit einem LED Reflektor sind sie auch in der Dämmerung sicher unterwegs und haben ein vermindertes Gefahrenpotenzial.
Tiefenablage von Saatkörnern in einem Rutsch

Bei der Aussaat müssen Landmaschinen viel leisten: Sie ziehen die Furchen, legen das Saatkorn ab und müssen dafür sorgen, dass die Furchen sorgfältig verschlossen werden. Anderenfalls besteht das Risiko, dass die frisch gedrillten Saatkörner von den Vögeln in den Agrarlandschaften weggepickt oder vom Niederschlagswasser aus dem Erdboden geschwemmt werden. Wie wir von der GPS-Technik wissen, ist es bei der Bestellung der Felder wichtig, so effizient wie möglich vorzugehen. Daher vereinen moderne Landmaschinen alle drei Prozesse in nur einem einzigen Schritt.
Während sie über den Acker rollen, öffnen sie das Erdreich, legen das Saatkorn ab und verschließen die Furche. Dabei kommt es zu einer Tiefenablage der Saat, wodurch sich das Risiko, dass die Saat nicht aufgeht, erheblich minimiert. Das Verschließen der Furche erfolgt seitlich. Die hieraus entstehende „Naht“ hat eine hohe Dichtigkeit und bietet dem Saatkorn vor Vögeln und Niederschlägen einen umfassenden Schutz.
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Beim Ausbringen der Gülle auf den Feldern kommen sogenannte Feldrandcontainer zum Einsatz. Diese sind heute mit einem Schlauchsystem gekoppelt. Sobald der Feldrandcontainer zum Stillstand kommt, wird die Förderung der Gülleausbringung mittels eines hydraulischen Absenkmechanismus angestoßen. Hierdurch entfällt der Rüstaufwand, was den Zeitplan bei der Gülleausbringung bedeutend strafft. Weiterhin wird mit dieser Agrartechnik der Boden in geringerem Maße verdichtet und die Arbeiten werden sehr sauber ausgeführt.