Die neuesten Medizintechnik Trends 2023
(ra). Jahr für Jahr lassen sich in nahezu jeder Branche neue Trends ausmachen. Selbstverständlich bildet da auch der Sektor der Medizintechnik keine Ausnahme. Welche Trends in der Medizintechnik so im Jahr 2023 laut einer Umfrage eine besonders große Rolle spielen werden, zeigt der folgende Artikel.
Neue Strategie hinsichtlich der Supply Chain
Auch, wenn gegen Ende des Jahres 2023 langsam eine Entspannung eintreten sollte – die kürzlichen Ereignis haben zu einer unwiederbringlichen Veränderung der Supply Chain geführt. Die Hersteller befinden sich daher nahezu ausnahmslos auf der Suche nach neuen Strategien, um eine höhere Widerstandsfähigkeit ihrer Wertschöpfungskette zu erzielen.

So erfolgt in einigen Firmen etwa der Aufbau von eigenen Safety Stocks, in einigen Fällen wird die Produktion auch wieder im Heimatland ausgeführt, was auch als Nearshoring beziehungsweise als Re-Shoring bezeichnet wird.
Die entsprechenden Entscheidungen werden vor allem in der Branche der Medizintechnik von weitreichender Bedeutung sein, denn es gehen hohe Investitionen damit einher, lokale Fertigungskompetenzen und lokale Lager aufzubauen. Auf der anderen Seite können sowohl in der Produktion als auch im Warehouse durch die Möglichkeiten des Internet of Things, der Künstlichen Intelligenz, der Robotik usw. entwickeln solche Unternehmen wie Elinext, innovative Lösungen im Gesundheitswesen, durch welche vor allem die Kosteneffizienz profitiert.
Die Fertigung wird mittlerweile außerdem von immer mehr Herstellern von Medizingeräten outgesourct, sodass sie nicht mehr selbst mit den gängigen Problemen der Supply Chain konfrontiert sind. Weitere wissenswerte Informationen liefert dazu auch Linseis.
Automatisierung der Medizintechnik
Der Fachkräftemangel macht selbstverständlich auch vor der Medizintechnik keinen Halt. Es lassen sich durch diesen allerdings durchaus positive Effekte auf das Geschäft feststellen. Der Mangel an qualifiziertem Personal sorgt nämlich zunehmend dafür, dass Unternehmen zu Investitionen in Lösungen aus dem Bereich der Automatisierung bereit sind. Die Labordiagnostik stellt in diesem Zusammenhang ein entscheidendes Beispiel dar.
Die Nachfrage steigt so nicht nur nach Lösungen für den Point-of-Care, sondern auch nach leistungsfähigen und effizienten Automatisierungssystemen. Diese sollen dafür sorgen, dass die Produkte langfristig und schneller selbständig und zuverlässig arbeiten. In der Regel ist es nötig, dass unterschiedliche Geräte gleichzeitig von den Laboranten bedient werden müssen, sodass diese sich durch eine besonders hohe Benutzerfreundlichkeit auszeichnen müssen.

Darüber hinaus erlauben ferngesteuerte Systeme aus dem Bereich der Robotik, dass die Durchführung von sensiblen Arbeiten auch aus einer sicheren Entfernung möglich ist. Dadurch sinkt der Aufwand für zeitaufwändige Sicherheitsmaßnahmen und das Risiko von Kontaminationen.
Auf Seite der Hersteller herrschen somit die Anforderungen, dass die Endgeräte eine sichere Konnektivität aufweisen müssen und bei der Entwicklung einer User-Centered Design berücksichtigt wird.
Hohes Tempo von Innovationen
Experten sind sich außerdem sicher, dass das Tempo der Innovationen im kommenden Jahr noch einmal eine Beschleunigung erfahren wird. Schon vor der Corona-Krise haben die Hersteller dabei unter Beweis gestellt, dass sowohl medizinische Elektronikgeräte als auch Labordiagnostik und Beatmungsgeräte durchaus compliance-konform, sicher und schnell auf dem Markt vorgestellt werden können.
Die Branche wurde durch diese vergangenen Erfahrungen maßgeblich geprägt, sodass die Messlatte 2023 durchaus hoch liegt. Erreichbar ist dieses hohe Innovationstempo von den Herstellern allerdings nur dann, wenn diese nicht nur auf eine große Expertise im Engineering, sondern ebenfalls auf agile Ressourcen zugreifen können. Nicht nur die Fertigung kommt für eine Kooperation mit externen Partnern in Frage, sondern ebenfalls der Bereich Compliance, Supply Chain sowie Entwicklung und Design.