CSU Atting präsentiert Kandidaten im Rahmen eines Gesellschaftsabends
(ra) Ein voller Saal im Wirtshaus Leonhardt, eine interessierte Dorfbevölkerung sowie spannende und zeitgemäß vorgestellte Themen: Das Team der CSU Atting um den Ortsvorsitzenden Stefan Dietl hat sich am Sonntag der Gemeinde als junges und dynamisches Team mit Kompetenzen aus den unterschiedlichsten Bereichen für die Kommunalwahl am 15. März präsentiert.
Mit Herz und Verstand innovative Wege gehen – so das Credo des CSU Ortsverband Atting, von dem sich die Bürger an diesem multimedial gestalteten Abend überzeugen konnten. Nach der offiziellen Begrüßung durch Stefan Dietl nutzten einige CSU-Kreistagskandidaten die Möglichkeit, sich vorzustellen.
Blick ist aktiv nach vorne gerichtet.
Bürgermeister Robert Ruber verschaffte den Gästen einen Überblick über gemeindliche Projekte, die in den letzten sechs Jahren realisiert werden konnten. Mit Stolz hob er dabei die Generalsanierung der „Alten Schule“ hervor, die mit neuer Technik, Barrierefreiheit und einem Bürgercafé zu einem wahren Schmuckkästchen geworden sei. Aber auch die Erschließung von neuen Gewerbeflächen und die damit verbundene Ansiedlung von neuen Unternehmen sei vor allem am Flughafen Wallmühle gelungen. Das Resultat: Sprudelnde Gewerbesteuereinnahmen, durch die man Investitionen aktiv und vorausschauend vorantreiben könne.
„Mir ist aber durchaus bewusst, dass man mit der Vergangenheit keine Wahlen gewinnt“, so Ruber und richtete seinen Blick in die Zukunft. Bereits jetzt seien die Weichen für eine Neugestaltung der Attinger Dorfmitte gestellt und auch am Sportzentrum würden die Planungen für den Bau eines Jugendheims zügig voranschreiten. Ruber betonte, dass er sich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Gemeinderat freue, der zu großen Teilen eine Veränderung erfahren wird. Acht von zwölf Gemeinderäte stellen sich nicht der Wiederwahl. Abschließend warb Ruber für seine eigene Kreistagskandidatur auf der Liste der CSU und bat darüber hinaus, die Kandidatinnen und Kandidaten aus dem Gäuboden zu unterstützen.
Vielfältiges Wahlprogramm.
In sieben Punkten habe man die Ziele der Attinger und Rinkamer CSU Kandidatinnen und Kandidaten herausgearbeitet und zusammenfassend, so Stefan Dietl, „stehen wir für eine transparente und informative Gemeindepolitik“. So brenne die Ausweisung von neuem Bauland vielen Bürgerinnen und Bürgern unter den Nägeln. Hier wolle man als CSU Ortsverband an Lösungen arbeiten und des Weiteren gezielt junge Familien fördern. Daneben sei die ökologische Energieversorgung der Gemeinde ein Thema, das ebenso wie eine Bedarfsprüfung einer Ganztages-KITA auf der Agenda stehe.
Aber auch die Rahmenbedingungen für altersgerechten Wohnraum würden mit einer starken CSU Atting im Gemeinderat geprüft werden. Neue Wege möchte man in Puncto Digitalisierung beschreiten: So soll eine aktive Teilnahme an entsprechenden Pilotprojekten dafür sorgen, dass Behördengänge bequem von zu Hause aus zu erledigen sind und man somit auch die VG Rain bzw. die Gemeinde entlasten könne. Den Blick auf die Infrastruktur gerichtet, treibe man die Planung zur Dorferneuerung – auch für Rinkam – weiter voran. Aber man werde auch nicht müde, die Lobbyarbeit für einen Radweg vom Flugplatz Wallmühle nach Straubing weiter zu forcieren.
Kandidaten mit Herz und Verstand.
Die Vielfältigkeit des Programms fand sich auch in der Vorstellung der einzelnen Kandidatinnen und Kandidaten wieder, die in unterhaltsamer und teils erfrischender Manier erfolgte. Schnell wurde deutlich, dass es dem Ortsverband gelungen ist, ein breites Spektrum an Wissen und Kompetenzen unter einem Dach zu vereinen. Die Liste stelle einen Querschnitt der Bürgerschaft, aus Atting und Rinkam, verschiedenen Ehrenämtern, Altersgruppen, Berufsgruppen und unterschiedlicher Erfahrungen dar. Die Kandidaten stellten eindrucksvoll unter Beweis, dass ein jeder von ihnen eigene Themen gewinnbringend in den Gemeinderat einbringen würde.
Die individuellen Inhalte reichten hier von ökologischen Themen über Wohnungsbau bis hin zur Einführung eines turnusmäßigen Neubürgertages, an dem man frisch zugezogenen Bürgern die Gemeinde Atting in all seinen Facetten näher vorstellen wolle. „Unsere Kandidaten sind definitiv ein Gewinn für Atting und Rinkam“, so Dietl, der den Gästen zudem das Prozedere der Kommunalwahl und die unterschiedlichen Wahlverfahren informativ erläuterte. Mit einem Dank an die Kandidaten und dem Angebot an die Bürger, für Fragen oder weitere Diskussionen gerne zur Verfügung zu stehen, endete die Veranstaltung im gemütlichen Beisammensein.
Die Kandidaten: 1. Christian Kammermeier, Rinkam; 2. Karl Hundshammer, Atting; 3. Stefan Dietl, Atting; 4. Sonja Ettengruber, Rinkam; 5. Klaus Hilmer, Rinkam; 6. Andreas Rothamer, Atting; 7. Stefan Kiener, Atting; 8. Tobias Rothamer, Atting; 9. Bernhard Geitz, Atting; 10. Andreas Jerchel, Atting; 11. Anton Drexler jun., Rinkam; 12. Dr. Johanna Rothamer, Atting.