Covid-19 interessiert nicht – Verstöße gegen Ausgangsbeschränkung – Eskalation im Supermarkt
(ra) Im Rahmen der Überwachung der Notfallverordnung anlässlich der Corona-Pandemie hatte die Polizei in Straubing am Donnerstag erneut eine Vielzahl an Einsätzen abzuleisten. Insgesamt wurden im Laufe des Donnerstags 34 Personen angezeigt, da sie gegen die derzeit geltenden Ausgangsbeschränkungen verstießen. Die Mehrheit der beanstandeten Personen wurden beim bewussten Verweilen an öffentlichen Wegen und Plätzen angetroffen. Es kam aber auch zu Einsätzen bei Privathaushalten, in denen sich zum Teil mehrere haushaltsfremde Personen aufhielten.
Neben eigenen Feststellungen und Kontrollen der Polizeibeamten ging bei der Polizeiinspektion Straubing wieder eine Vielzahl von Mitteilungen von besorgten Bürgern ein, die um Überprüfungen und Ahndungen von Verstößen insbesondere wegen der geltenden Ausgangsbeschränkungen ohne triftigen Grund baten.
Die erstellten Ordnungswidrigkeitenanzeigen werden der jeweils zuständigen Verwaltungsbehörde vorgelegt, die betreffenden Personen müssen mit teils empfindlichen Bußgeldern rechnen.
Streit um Abstandsregelung eskaliert – Körperverletzung
Am frühen Donnerstagabend kam es in einem Lebensgeschäft in der Schlesischen Straße zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Kundinnen. Da einer 50-jährigen Frau der im Kassenbereich gehaltene Abstand einer anderen Kundin nicht ausreichend erschien, sprach sie diese darauf an. Hier mischte sich auch die 17-jährige Tochter der Kundin ein, welche die 50-Jährige im Verlauf des Streites schubste, so dass diese umfiel und sich leicht verletzte. Eine Anzeige wegen Körperverletzung wurde aufgenommen.