Landkreis Straubing-BogenStraubing

BRK Straubing-Bogen im Einsatz für Kinder in Not

(ra) Mit insgesamt neun Fahrzeugen und mehr als 25 Helfern haben in den vergangenen Tagen verschiedene Bereitschaften aus dem gesamten bayerischen Raum – darunter auch Ehrenamtliche aus dem Kreisverband Straubing-Bogen – die Hilfsorganisation „Friedensdorf International“ unterstützt.

Empfang der verletzten Kinder in Düsseldorf. Mit dabei BRK-Präsident Theo Zellner (rechts) – Foto: BRK Straubing-Bogen/Pammer

Ehrenamtliche aus den Kreisverbänden Fürth, Straubing-Bogen, Hof, Würzburg, Coburg und Miltenberg hatten sich am Mittwoch auf den Weg nach Düsseldorf gemacht. Dort landete am selben Tag ein Flugzeug aus Afghanistan, in dem 79 Kinder im Alter zwischen ein und zwölf Jahren saßen. Sie werden in Kliniken im gesamten Bundesgebiet kostenlos medizinisch behandelt. Die Flüge organisiert die Hilfsorganisation „Friedensdorf International“  vier Mal im Jahr – und das bereits seit 1967. Seit mehreren Jahren unterstützen Freiwillige aus den Reihen des Bayerischen Roten Kreuzes beim Transport der Kinder.

Am Mittwoch hatte sich auch der Präsident des BRK, Theo Zellner, ein Bild von diesem humanitären Hilfseinsatz gemacht. Auf Einladung des Bezirksbereitschaftsleiters Ober-/Mittelfranken, Johannes Stegmann, begrüßte Zellner die Einsatzkräfte am Flughafen Düsseldorf und bekundete seinen Respekt. Auf dem Rollfeld zeigte sich Zellner einerseits betroffen von den Verletzungen der Kinder, aber auch begeistert vor der Professionalität der Helfer aus dem Freistaat. „Sie bereiten mir als BRK-Präsident große Freude, weil sie ohne zu fragen wem, helfen! Sie leben den Rot-Kreuz-Gedanken“, sagte Zellner bei der Einsatzbesprechung.

BRK-Präsident Theo Zellner (2. v. rechts) wünschte den Ehrenamtlichen aus Kirchroth gute Fahrt – Foto: BRK Straubing-Bogen/Pammer

Gegen 17 Uhr verließen die Fahrzeuge gemeinsam den Flughafen Düsseldorf und brachten die Kinder an die verschiedenen Kliniken. Dort werden sie in den kommenden Wochen und Monaten behandelt. Unterdessen steht bereits der nächste Einsatz an – im Mai fliegen Kinder aus Angola auf Initiative von Friedensdorf International nach Deutschland zur Behandlung.