Region Straubing

„Belle Isle“ – Künstlerin Jasmin Schmidt in der Galerie Halle II des Schlachthofes

(ra) Die 1981 in Regensburg geborene Künstlerin Jasmin Schmidt zeigt vom 16. September bis 5. November ihre Arbeiten  in der Städtischen Galerie Halle II im Alten Schlachthof in Straubing. Die Vernissage findet am 14. September um 19.30 Uhr statt.  Geöffnet ist die Ausstellung donnerstags von 16 bis 20 Uhr sowie am Samstag und Sonntag von 11 bis 17 Uhr. Am 3. und 31. Oktober sowie am 1. November sind die Werke ebenfalls von 11 bis 17 Uhr zu sehen. 

Jasmin Schmidt lebt und arbeitet heute in Flossenbürg und Nürnberg. Nach dem Studium der Kultur und Gesellschaft Afrikas (B.A.) an der Universität Bayreuth von 2002-2005 war Jasim Schmidt künstlerische Mitarbeiterin von Sue Williamson und Penny Siopis in Kapstadt /Südafrika. Nach Beendigung ihres Studiums der Freien Malerei an der AdBK in Nürnberg arbeitet Jasmin Schmidt dort als künstlerische Mitarbeiterin.

Jasmin Schmidt erhielt für Ihre Arbeit zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien: das Stipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes, den Kulturpreis Bayern, den Bayerischen Kunstförderpreis für Bildende Kunst, das Stipendium des Hochschul- und Wissenschaftsprogramms für Frauen in Forschung und Lehre und ab Sommer 2017 ein USA-Stipendium des Bayerischen Staatsministerium.

Jasmin Schmidt präsentiert in Straubing Arbeiten verschiedener Werkgruppen. Ihr Konzept zur Straubinger Ausstellung beschreibt Jasmin Schmidt folgendermaßen: „  Im Sommer 2017 begegne ich „Belle Isle“ im Rahmen meines Stipendienaufenthalts in den USA zum ersten Mal. „Belle Isle“ ist der Name einer Insel im Detroit River. Ein verheißungsvoller Name, der mit der Realität nicht viel zu tun hat.

Gebaut als Vergnügungsinsel für eine florierende Stadt, deren Niedergang auch das Konzept von „Belle Isle“ verändert hat, nicht aber ihren Namen. Solche Orte ziehen mich an. Ich interessiere mich für die Lücke, die zwischen der Vorstellung, die man von Orten hat und dem was passiert, wenn man den Orten wirklich begegnet, entsteht. Keine Illusion, sondern „das Bild selbst“ ist der Ort, auf den es ankommt, ein neuer Ort.“